Ein Land darin Weizen wächst

Erntealtar in der Johanneskirche zu Partenkirchen - Erntedank 2022
Bildrechte Martin Dubberke

Liebe Geschwister, wir leben in einem guten Land…in einem Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe, die aus den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, … wachsen, ein Land, darin es … Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist. 5. Mose 8, 8-10a

Wir leben in einem guten Land, in dem wir Freiheit haben, ein Land, in dem wir auf die Straße gehen können und unsere Meinung sagen können, selbst, wenn sie vielleicht total bescheuert sein sollte.

Wir leben aber auch in einem Land, in dem es noch immer die Erinnerung an den Krieg, die Zerstörung der Häuser und der Felder gibt, den Hunger, der Flucht, dem Verlust der Heimat, die absolute Diktatur, die Aggression gegen den Rest der Welt, die mediale Manipulation über gleichgeschaltete Medien.

Doch allmählich stirbt diese Generation aus, die uns noch – wie meine Mutter – von der Flucht aus ihrer Heimat, dem Hunger, der Angst vor den Bomben und den Tieffliegern erzählen können. Meine Mutter war am Ende des Krieges noch nicht ganz 13 Jahre alt. So alt, wie viele der rund 600 Kinder, die mit ihren Müttern aus der Ukraine zu uns in den Landkreis geflohen sind.

Wir leben in einem Land, in dem wir Freiheit und Demokratie lernen durften und was Freiheit und Demokratie möglich wird: Nämlich Wohlstand und – Pardon – der Wohlstandsbauch.

Doch genau darin liegt auch die große Gefahr, denn der Wohlstand, der Wohlstandsbauch macht bequem und lässt vergessen, dass Wohlstand nicht selbstverständlich ist. Ja, lässt auch vergessen, auf wessen Kosten wir im Wohlstand leben.

Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. 5. Mose 8, 10-11

Wir leben heute in einer Situation, in der wir die Folgen aus diesem Vergessen erleben. Hielten wir uns an die Gebote Gottes, sähe die Welt anders aus. Würden wir Gott nicht vergessen oder Gott und die Schöpfung für missachtende Politik missbrauchen, sondern aus Dankbarkeit Gott gegenüber handeln, lebten wir in einer besseren Welt, in der es Wohlstand für alle gäbe. Und Wohlstand für alle, hieße, dass die Welt in einem Gleichgewicht wäre, so wie an dem Tag, an dem Gott die Schöpfung abgeschlossen und bedauerlicherweise den Menschen zum Geschäftsführer seiner Schöpfung gemacht hatte.

Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft, und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewusst haben, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit er dir hernach wohltäte. Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen. 5. Mose 8, 12-17

Wir wollen nicht vergessen, dass Gott diese Worte spricht. Es sind die Worte, die er zu seinem Volk spricht. Es ist eine Ermahnung, bevor das Volk nach vierzig Jahren Wüstenwanderung den Jordan überschreiten wird. Sprich: Gott weiß aus der der Erfahrung von vierzig Jahren Wüstenwanderung mit seinem Volk, dem Murren und dem Anbeten des Goldenen Kalbs, wo die Schwachstellen seines Volkes liegen.

Es sind die gleichen Schwachstellen, die auch wir heute haben. Viele in unserem Land glaubten bislang, dass der Wohlstand, den wir uns erarbeitet haben, aus uns selbst heraus geworden ist. Wir dürfen heute lernen, angesichts der Teuerung, der Explosion der Energiepreise, der Heizung, der Lebensmittel, dass unser Satt sein, unser Reichtum eben nicht allein aus unserer Kraft heraus entstanden sind, sondern, weil es uns Gott ermöglicht hat.

Dass wir in dieser Welt Hunger haben, hat nicht Gott gemacht, sondern der Mensch. Einzig und allein der Mensch ist für den Hunger und den Krieg in dieser Welt verantwortlich. Gott erlässt in keinem Land der Erde eine Teilmobilmachung. Gott schickt in keinem Land dieser Erde Menschen in den Krieg gegen seine eigenen Geschöpfe. Und es ist auch nicht Gott, der den Hunger und die Kriege zulässt, sondern einzig und allein der Mensch. Es sind Menschen, die Gott vergessen haben, die die Dankbarkeit Gott gegenüber verloren haben, weil sie sich selbst so mächtig fühlen als seien sie Gott. Sie sind es aber nicht.

Weil Gott genau um diese Gefahr wusste, mobilisiert er uns zum Guten. Und genau deshalb sagte er uns, was wir in so einem Moment machen sollen, wenn wir glauben, dass alles aus uns selbst herauskommt und wir in unserer Überheblichkeit und Selbstüberschätzung zu wissen glauben, dass wir dazu keinen Gott gebraucht haben, weil wir keinen Gott gesehen haben und es deshalb auch keinen gibt. Wo das geschieht, wo wir die Demut vor Gott verloren haben, haben wir auch die Demut vor dem Nächsten verloren. Und genau deshalb sagt Gott am Vorabend zur Überquerung des Jordans noch folgendes:

Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist’s, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist. 5. Mose 8, 18

So, und hier endet der Predigttext. Ich möchte Euch aber nicht vorenthalten, was Gott noch im nächsten Vers sagen wird. Denn Gott sagt, was geschehen wird, wenn wir all das vergessen:

Wirst du aber den HERRN, deinen Gott, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, dass ihr umkommen werdet; 5. Mose 8,19

Und genau daran dürfen wir uns alle erinnern. Die in Politik und Regierung Verantwortlichen genauso wie jeder einzelne von uns. Wir befinden uns gerade in einer Situation in unserer Welt, die Gott in diesem Predigttext als die Gefahr unseres Lebens und unserer Welt vorausgesehen hat.

Jetzt, wann, wenn nicht jetzt, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem gilt, was Gott uns in unser Herz gesprochen hat:

Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist’s, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist. 5. Mose 8, 18

Und es ist genau dieser Bund, den er zwischen sich und uns mit seinem Sohn Jesus Christus erneuert hat.

Ihr seht, dass ich heute nicht alleine gekommen bin, sondern, dass mit mir gemeinsam auch Mitglieder aus unserem Tafelteam dabei sind, die wie ich die grüne Schürze tragen. Wir merken an jedem Tag der Woche, wie sehr sich die Welt verändert hat. Wir merken es daran, dass wir viel weniger Lebensmittel aus den Märkten bekommen, weil in den Märkten weniger übrigbleibt, weil weniger in die Märkte geliefert wird. Und wir geben an fünf Tagen in der Woche Lebensmittel aus. In Murnau, Mittenwald, Oberammergau, oder nach Hause zu den Menschen, die nicht mehr selbst kommen können und nicht zuletzt an jedem Freitag hinter unserer Johanneskirche. Jeden Tag sortiert das Team Lebensmittel, die wir bekommen.

Und wir merken, dass immer mehr Menschen zu uns kommen, die unsere Hilfe brauchen und das nicht nur aus den Ländern in denen – wie in der Ukraine – Krieg herrscht, sondern auch aus anderen Ländern, in denen Unterdrückung und Hunger herrscht. Und es werden in diesem Winter noch mehr Menschen kommen, als sonst, weil der Winter auch in der Ukraine einziehen wird, wo Häuser und Infrastruktur in vielen Teilen des Landes zerstört sind, weil die Balkanroute von Serbien wieder geöffnet wurde und weil sich noch mehr Menschen bei uns in Garmisch-Partenkirchen sich das Leben nicht mehr leisten können. Ich höre und erlebe Woche für Woche, Geschichten, von Menschen, die Angst haben, auch Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren, weil sie sich all das nicht mehr leisten können. All diese Menschen sind ein Symbol des Endes der Selbstverständlichkeit.

In der Geschichte von der Speisung der Viertausend sagt Jesus:

Mich jammert das Volk, denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen. Und wenn ich sie hungrig heimgehen ließe, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige sind von ferne gekommen. Markus 8,2-3

Es jammert auch mich und uns alle von der Tafel, dass Menschen nichts zu essen haben. Und es jammert auch uns, dass wir mittlerweile immer wieder Menschen mit leeren Taschen heimgehen lassen müssen, weil wir keine Lebensmittel mehr haben.

Und dennoch erlebe ich jede Woche Dankbarkeit an unserer Tafel. Wir oft nehmen uns Menschen in den Arm oder kommen zu uns, lächeln uns an und sagen fröhlich Danke zu uns, auch wenn nicht mehr so viel in ihre Taschen legen können wie noch vor einem Jahr.

Auch wir selbst sind dankbar. So wie gerade am Freitag, als wir mit Bananen großzügig sein durften, weil wir so viele davon hatten. Und wir sind auch dankbar dafür, dass uns Vereine und Menschen finanziell unterstützen, gerade und insbesondere in den vergangenen Tagen und Wochen.

Und weil Dankbarkeit so wichtig ist, wollen wir Euch heute zum Danksagen ermuntern.

Erinnert Ihr Euch noch an die Speisung der Viertausend? Es waren nur sieben Brote, die die Jünger hatten und doch wurden alle satt, so satt, dass am Ende noch sieben Körbe Brot übrigblieben.

Und kennt Ihr das Geheimnis für die wundersame Vermehrung des Brotes? – Achtet bitte noch einmal auf den entscheidenden Vers in dieser Geschichte:

Jesus nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie sie austeilten, und sie teilten sie unter das Volk aus. Markus 8, 6b

Es war der Dank, der das Brot vermehrte und alle sattwerden ließ. Lasst uns also dankbar sein!

Amen.

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Pfr. Martin Dubberke, Predigt am Erntedankfest, 2. Oktober 2022, über 5. Mose 8,7-18 in der Johanneskirche zu Partenkirchen

Tageslosung

Liturgischer Kalender

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Aktueller Feiertag:

31.08.2025 11. Sonntag nach Trinitatis

Wochenspruch: Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. ( 1. Petr 5,5b )
Wochenpsalm: Ps 145,1–2.14.17–21
Predigttext: Hiob 23


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Mehr Texte von Pfr. Martin Dubberke

ANgeDACHT - Klagen. Demut. Vertrauen.

Pfarrer Martin Dubberke
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„Er aber kennt meinen Weg.“ (Hiob 23,10) – so ringt Hiob mitten in seiner Dunkelheit um Halt. Er findet keine einfachen Antworten, kein schnelles Licht am Ende des Tunnels. Aber er hält fest: Gott sieht ihn, Gott kennt seinen Weg – auch wenn er ihn selbst nicht begreift.

Der Wochenspruch führt uns einen zweiten Gedanken vor Augen:

„Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petrus 5,5b)

ANgeDACHT - Sehen. Verfehlen. Finden.

Pfarrer Martin Dubberke
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Jesus kommt nach Jerusalem. „Und als er nahe hinzukam und die Stadt sah, weinte er über sie“ (Lukas 19,41). Er sieht nicht nur Mauern und Häuser, sondern die Herzen der Menschen. Er sieht die Sehnsucht nach Frieden – und zugleich die Blindheit dafür. Sein Weinen zeigt: Gott sieht tiefer, und seine Liebe zerbricht nicht, auch wenn wir uns ihm verschließen.

Liturgie – Eröffnung und Anruf – Das Confiteor

Liturgie - 8 - Confiteor
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Im vorangegangenen Abschnitt haben wir uns das Vorbereitungsgebet angeschaut, das auch als Sündenbekenntnis bezeichnet wird. In diesem Kapitel wollen wir uns das liturgische Element Sündenbekenntnis oder auch „Confiteor“ noch einmal ein wenig genauer anschauen, denn ich glaube, dass es sehr wichtig ist, sich mit dem Thema Sünde, dem Bekennen der Sünde und auch der sich daraus ergebenden Buße und somit Umkehr, in unseren Zeiten ein wenig ausführlicher zu beschäftigen. Mein Eindruck ist, dass wir mehr und mehr das Thema Beichte und damit Sünde aus unserem Leben verdrängt haben.

ANgeDACHT - Liebe. Wahrheit. Hoffnung.

Pfarrer Martin Dubberke
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Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Was ist aus all unseren Vorhaben, Wünschen und Hoffnungen für dieses Jahr geworden? Welche Erfahrungen mit Gott haben wir in diesem Jahr gemacht? Ich glaube der Ferienmonat August ist ein guter Moment, selbst innezuhalten und an die eigenen Erfahrungen mit Gottes Beistand zu denken und einfach mal Lebensgeschichten zu sammeln und diese in eine Schachtel voller Erinnerungen zu legen.

Liturgie - Eröffnung und Anrufung - Das Votum

Liturgie erklärt - Das Votum - Folge 5
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Nach dem Orgelvorspiel wird nun der Liturg oder die Liturgin aktiv. Mit Votum und Gruß wird jetzt der Gottesdienst eröffnet. Es gibt Pfarrerinnen und Pfarrer, die beginnen den Gottesdienst mit einem fröhlichen: „Guten Morgen!“ Aber ist das korrekt? Es ist höflich, aber eben liturgisch nicht korrekt, denn der Gottesdienst ist kein – naja - profanes Treffen wie ein Treffen zum Frühstück in einem Kaffeehaus. Dietrich Bonhoeffer erklärt, warum das nicht korrekt ist:

Liturgie - Eröffnung und Anrufung - Die Ouvertüre

Liturgie erklärt - 04 - Orgelvorspiel
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Eröffnung und Anrufung sind gewissermaßen der 1. Akt des Gottesdienstes. Die Glocken läuten, die Orgel oder ein Orchester oder Chor setzen mit der Musik ein. Das ist ein wenig wie im Theater. Der Gong signalisiert den Besucherinnen und Besuchern, dass nun alles anfangen wird. Deshalb wird auch dreimal vor der Vorstellung der Gong geläutet, so wie bei uns vor dem Gottesdienst dreimal geläutet wird.

Namenlose Gottesdienstzeiten im Tagblatt

Rund um die Johanneskirche - Evangelische Termine
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Bei der letzten Sitzung des Kirchenvorstands erzählten mehrere Mitglieder, dass sie beim Sommerfest unserer Gemeinde darauf angesprochen worden sind, dass im Tagblatt nicht mehr steht, wer am Sonntag bei uns auf der Kanzel steht und danach gefragt haben, wer dafür verantwortlich sei und warum der Kirchenvorstand das beschlossen habe. Weder der Kirchenvorstand hat hier etwas beschlossen noch der geschäftsführende Pfarrer, sondern einzig und allein die Zeitung. Wer sich z.B.

Blüten

Falschgeld
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Wir müssen über Blüten reden. Nein, das wird jetzt kein Umwelttipp, denn es geht nicht um die schönen Blüten, die Paul Gerhardt in seinem Lied „Geh aus mein Herz“ besingt, sondern um Falschgeld. In den vergangenen Wochen gab es für unsere Pfarramtssekretärinnen beim Einzahlen der Kollekten jedes Mal die unangenehme Situation auf der Sparkasse, dass der Einzahlungsautomat Alarm schlug, weil sich entweder ein falscher 5-Euro oder 10-Euro-Schein in der Kollekte befand.

Liturgie - Grundformen - Folge 3

Liturgie erklärt - Grundformen - Folge 3
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Was meinen wir eigentlich, wenn wir von einem GI-Gottesdienst reden? Nicht gemeint ist, dass das vielleicht ein Gottesdienst sein könnte, wenn von den G7 nur noch G1 übrigbleibt. GI ist eine Abkürzung und steht für Grundform I. Das ist der Gottesdienst mit Predigt und Abendmahl. Die Grundform II ist der Predigtgottesdienst, in dem auch ein Abendmahl möglich ist.

Lesung mit Bestseller-Autor Peter Grandl im Gemeindehaus

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Am Donnerstagabend hatten wir den Bestseller-Autor Peter Grandl zu Gast, der aus seinem neuen Roman „Reset – Die Wahrheit stirbt zuerst“ gelesen hat. Vor einem vollbesetzen großen Gemeindesaal erzählte Peter Grandl, wie er vom Werbetexter zum Schriftsteller geworden ist. Denn er ist erst seit fünf Jahren Schriftsteller und schreibt einen Bestseller nach dem anderen. Nun ist sein neuer Roman „Reset – Die Wahrheit stirbt zuerst“ erschienen, ein absolut spannender und aktueller Roman zum Thema KI.

Talk mit BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth im Gemeindehaus

Rund um die Johanneskirche - Wildermuth
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In dieser Woche hat ein Höhepunkt den nächsten Höhepunkt gejagt. Am Mittwochabend hatten wir die Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Dr. Katja Wildermuth, im Gemeindehaus zu Gast. Unser Kurprediger Prof. Peter Gottschalk hatte sie zu einem Gesprächsabend eingeladen. Der große Saal im Gemeindehaus war gut gefüllt. Peter Gottschalk, der bis zu seinem Ruhestand Mitglied der ARTE Programmdirektion gewesen ist, und Katja Wildermuth kennen sich schon seit vielen Jahren und haben viel zusammengearbeitet. Das war dem Gespräch anzumerken.

Liturgie - Begriffsklärungen - Folge 2

Liturgie 02 - Begriffklärungen
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Als ich mich kürzlich mit einem sehr engagierten und aktiven Gemeindemitglied traf, um den Trauergottesdienst für den verstorbenen Ehepartner vorzubereiten, war die Überraschung groß, als ich sagte, dass es auch eine eigene Liturgie für den Trauergottesdienst gäbe. Deshalb denke ich, dass es an dieser Stelle vielleicht ganz gut ist, erst einmal einen kleinen Überblick zu geben.

ANgeDACHT - Sorgt euch nicht

Pfarrer Martin Dubberke
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Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit dem Dank vor Gott.

Philipper 4,6

Ich weiß ja nicht, was Euch und Ihnen zuerst durch den Kopf geht, wenn Ihr diesen Vers, der der Monatsspruch für den Juli ist, lest. Angesichts unserer Weltlage ist das ja eine im wahrsten Sinne des Wortes mutige Ansage: Sorgt euch um nichts!

Liturgie - Was ist das? - Folge 1

Liturgie - Was ist das?
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Als ich vor kurzem angekündigt habe, dass die Serie Kirchenausstattung nach 42 Folgen zu Ende ginge, bat ich gleichzeitig um Vorschläge für eine neue Serie. Und so erreichte mich eine Mail von Christine, in der sie vorschlug, dass ich doch etwas über Liturgie und das Beten schreiben könnte. Ich fand die Idee klasse. Ich erlebe das ja immer wieder am eigenen Leibe, dass es auch in unserer Gemeinde verschiedenen Umgang mit der Liturgie gibt oder wo man aufsteht oder sitzenbleibt, wo man antwortet oder nicht antwortet.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 41-42 – Klingelbeutel & Opferstock

Kirchenausstattung 40 - Klingelbeutel & Opferstock
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Eine Begriffsklärung

Beim Klingelbeutel weiß man sofort, warum er so heißt. Das kommt noch aus einer Zeit, als es keine Geldscheine, sondern nur Münzen gab und so klingelt es halt jedes Mal, wenn neue Münzen in den Klingelbeutel geworfen werden. Mancher Pfarrer sagt heute gerne bei der Ankündigung des Klingelbeutels: „Lasst es rascheln.“ – Naja, und wer weiß, vielleicht würde man heute den Klingelbeutel auch Raschelbeutel nennen. Mittlerweile gibt es auch einen digitalen Klingelbeutel.

ANgeDACHT - Sich auf den Weg machen

Pfarrer Martin Dubberke
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Sich auf den Weg machen. Darum geht es. Nicht Verharren und bleiben aus Gottvertrauen, sondern Aufbruch aus Gottvertrauen. Denn zu verharren ist eigentlich schon Gottmisstrauen. Gott setzt uns doch in Bewegung, so wie er einst zu Jakob gesprochen hat, spricht er doch auch zu uns heute. Sein Reden mit uns Menschen hat doch nicht aufgehört, nur weil es keine neuen Kapitel, keine neuen Bücher in der Bibel gibt, keine Fortsetzungsbibeln.

Kirchenausstattung: Folge 39 - Kerzenleuchter

Kerzenleuchter
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Wenn wir eine Kirche betreten, sehen wir in der Regel nicht nur die Kerzen auf dem Altar, sondern auch die Ständer oder Halter, auf denen die Altarkerzen oder die Osterkerze stehen oder gegebenenfalls noch weitere Kerzen, wie z.B. Gedenkkerzen oder einen Kerzentisch.

Sieht man sich die Kerzenständer oder -halter an, fällt einem meist auf, dass auch diese oftmals symbolisch aufgeladen sind oder ganze Geschichten erzählen.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 38 - Kirchenfenster - Das Licht Gottes

Kirchenfenster - Das Licht Gottes
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Wenn man bei sonnigem Wetter so um die Mittagszeit in die Johanneskirche kommt, kann etwas ganz Besonderes erleben. Dann scheint die Sonne durch die Altarfenster die Botschaft wie ein buntes Dia in den Raum. Die Taufe Jesu durch Johannes und das Erscheinen des Heiligen Geistes, sind dann fast wie in Drei-D im Raum zu sehen.

ANgeDACHT - Niemand ist unrein oder unheilig

Pfarrer Martin Dubberke
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Jeder kennt das. Es gibt Menschen, denen man aus dem Weg geht, mit denen man nichts zu tun haben möchte. Es gibt Menschen, mit denen man nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden möchte, weil man Angst hat, dass da etwas auf einen abfärben könnte. Nur allzu leicht vergessen wir, dass auch der Mensch, über den wir mal abfällig reden, von dem wir uns distanzieren, auch ein Geschöpf Gottes ist, egal ob sympathisch oder unsympathisch, ob einer politischen Meinung mit mir oder nicht.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 37 - Die Orgel

Kirchenausstattung - Die Orgel
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Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als uns in der achten Klasse auf dem Gymnasium im Rahmen der Instrumentenkunde unser Musiklehrer, Herr Pabel, fragte, was für ein Instrument die Orgel sei. Ein Klassenkamerad hob sofort die Hand und antwortete: „Ein passives Blasinstrument.“ – Unser Lehrer und auch wir mussten damals lachen. Alle fanden die Antwort originell und eigentlich war sie auch nicht falsch. Also, was ist nun die Orgel und welche Rolle spielt sie bei uns im Gottesdienst?

ANgeDACHT - Mahnruf zum Umbruch und Erneuerung

Pfarrer Martin Dubberke
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Was für eine Woche? Da titelt am Dienstag die BILD-Zeitung „Ab heute regiert die Hoffnung!“ und meint damit die neue Bundesregierung, die es dann im zweiten Anlauf geschafft hat, ins Amt zu kommen. Und am Mittwoch begann das Konklave in Rom, aus dem am Donnerstag nach dem vierten Wahlgang Robert Prevost als Leo XIV. hervorging.  Da wird ein Amerikaner an dem Tag Papst, an dem vor 80 Jahren die Deutsche Wehrmacht kapituliert und damit das Volk und die Welt vom Krieg und der Nazi-Herrschaft befreit wurde.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 36 - Das Chorgestühl

Das Chorgestühl
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In unserer Johanneskirche in Partenkirchen gibt es im Altarraum eine Bank, gewissermaßen eine Chorbank. Vor einer Weile hat hier Andreas Beer wieder die Rückenlehnen angebracht. Da kam nicht nur ein wenig Wärme in den Altarraum, sondern auch so ein Touch von Chorgestühl. Naja, nur für Menschen mit viel Fantasie.

Aber was ist eigentlich so ein Chorgestühl? Ist das für den Kirchenchor vorgesehen, wenn der mal im Gottesdienst singt und gesehen werden soll?

ANgeDACHT - Die Kraft liegt im Bekenntnis

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Hinter uns liegt eine mediale Mega-Kirchenwoche. Jeden Tag ist die Kirche in den Schlagzeilen, seitdem Papst Franziskus gestorben ist und sich nun alle Augen auf Rom richten. Die Menschen schauen darauf, was dieser Papst bewegt hat und was er nicht bewegt hat. Als ich nach einer Beerdigung in dieser Woche noch mit dem Bestatter und dem Friedhofsgärtner zusammenstand und wir uns unterhielten, sagte der Gärtner, dass ihm gar nicht bewusst gewesen sei, wie sehr dieser Papst die Kirche verändert habe.

Was war in der fünfzehnten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

WIEDERHOLUNGSAUDIT GRÜNER GOCKEL

Auch diese Woche war wieder gut gefüllt. Am Montagabend saßen die beiden Umweltbeauftragten unserer Gemeinde – Prof. Klaus Schäfer und Uli Lorenz – mit den beiden Vertrauensleuten Carina Benning-Heufelder und Michael Koepke sowie Pfr. Martin Dubberke zusammen. Dieses Treffen war ein Teil des Wiederholungsaudits für den Grünen Gockel. Hier haben wir zugleich auch die nächsten wichtigen Themen für die Zukunft besprochen, die wir miteinander angehen wollen. Mehr dazu später.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 32 - Das Kirchengestühl

Kirchengestühl
Bildrechte Martin Dubberke

Als ich im vergangenen Sommer in der Hamburger Kunsthalle war, blieb ich vor einem Bild von Hendrick van Steenwijck d.Ä. stehen, das um 1585 entstanden war und den Innenraum einer mittelalterlichen Kirche zeigt. Dieses Bild zog mich in seinen Bann. In dieser Kirche stand nicht eine einzige Bankreihe, aber es gab in dieser Kirche eine große Geschäftigkeit.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 31 - Die Kanzel

Die Kanzel
Bildrechte Martin Dubberke

Kommt man in eine Kirche fällt einem in der Regel auch gleich die Kanzel auf. Es gibt Kirchen, in denen die Kanzel mehr einem Rednerpult gleicht und es gibt Kanzeln, die erzählen ganze Geschichten und werden selbst zu einer kunstvollen Predigt. Dann gibt es Kanzeln, die leicht erhöht sind oder solche, die in den Hochaltar integriert sind. Das findet man häufig in meiner alten Heimat in den brandenburgischen Dorfkirchen.

ANgeDACHT - Schmerzfrei dank Weisheit

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Wer jetzt denkt, dass es heute unter der Überschrift „Schmerzfrei Dank Weisheit“ von mir Alternative Schmerzmedizin gibt, der irrt. Nein, ich habe keinen Ersatz für Schmerztabletten im Gepäck. In dieser Passionszeit haben wir in der Region Süd unseres Dekanats die Predigtreihe „Schmerzpunkte“. Doch was sind Schmerzpunkte? Schmerzpunkte sind spezifische Probleme, Herausforderungen oder Bedürfnisse, die wir Menschen erleben. Diese können physischer, emotionaler, psychischer, politischer oder sogar wirtschaftlicher Natur sein.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 28 – Der Altar – Tisch des Herrn

Der Altar - Tisch des Herrn
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Die frühe Christenheit kannte noch keinen Altar. Damit hob sie sich von allen anderen Religionen ihrer Zeit ab. Denn im Gegensatz zu allen anderen Religionen der Antike brauchte das Christentum auch keinen Altar, denn Jesus Christus, der am Kreuz gestorben war, war das Opfer, das alle anderen Opfer überflüssig machte. Das Christentum war damit von ihrem Wesen her eine altarlose Religion.

Im Mittelpunkt stand das Zusammenkommen der Gemeinde am ersten Tag der Woche. Das können wir in der Apostelgeschichte 20,7 nachlesen:

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 29 – Das Altarkreuz

Das Altarkreuz
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Das Kreuz ist wohl das bekannteste Wiedererkennungszeichen des Christentums. Wer ein Kreuz sieht, weiß in aller Regel sofort, worum es geht. Viele Menschen tragen ein Kreuz an eine Kette um den Hals, manche haben es sich auf den Rücken oder den Oberarm tätowieren lassen. Die meisten Menschen tragen das Kreuz als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Kirche, zum Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 27 - Der Altar - Ausrichtung

Der Altar - Ausrichtung
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Der Altar ist der Mittelpunkt einer jeden Kirche. Und er steht in aller Regel im vorderen Bereich einer Kirche. Er bildet das Zentrum einer Kirche. Alles und alle Blicke laufen auf den Altar zu. Das hat verschiedene Gründe. Menschen haben immer Altäre an Orten errichtet, die sie für heilig gehalten haben, an denen sie Gott für gegenwärtig hielten. Das konnten wir in den vorangegangenen Kapiteln sehen.

Was war in der sechsten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Glaube - Wunder - Schön in Grainau

Als Ralf Tikwe und ich am Mittwoch in Grainau ankamen, habe ich erst einmal die Heizung im Gemeinderaum eingeschaltet, damit es ein wenig wärmer im Raum werden konnte, damit wir am Ende nicht miteinander frieren. Wir stellten uns die Frage, wie viele denn kommen würden. Am Ende kamen zehn Grainauerinnen und Grainauer, um mit Ralf Tikwe, Gottfried von Segnitz und mir ins Gespräch zu kommen und zu hören, was wir Neues erzählen würden.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 26 - Der Altar - Standortbestimmung

Der Altar - Standortbestimmung
Bildrechte Martin Dubberke

Wo steht eigentlich in der Kirche der Altar? Mittendrin, direkt an der Wand oder so, dass man drum herum gehen kann?

Unsere Mesnerin Elisabeth Beer hat mir kürzlich eine sehr schöne Geschichte aus ihrer Heimat erzählt. Dort gab es einen Altar, um den man sich nicht beim Abendmahl herum versammeln konnte, so wie wir es bei uns z.B. in der Johanneskirche können. Also hielten zwei Kirchenälteste ein Tuch, eine Altardecke, die nun den Altar, den Tisch, um den sich die Gemeinde herum versammelt, symbolisieren sollte.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 25 - Der Altar im Neuen Testament

Kirchenausstattung - Der Altar im Neuen Testament
Bildrechte Martin Dubberke

Der Altar im Neuen Testament hat eine deutlich tiefere symbolische Bedeutung als im Alten Testament. Waren im Alten Testament die Altäre immer physischer Natur, geht es nun über das Physische hinaus. War der Altar ein Ort der Opferung und der Begegnung mit Gott, so wird nun diese Vorstellung durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz erfüllt und transformiert.

ANgeDACHT - Du tust mir kund den Weg zum Leben

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Als ich den Monatsspruch für den Februar sehe, denke ich so bei mir: Passt!!!  „Du tust mir kund den Weg zum Leben“ (Psalm 16,11) Ja, so und nicht anders ist es. Die zurückliegenden Tage in unserem Land, in unserer Republik gehen mir nicht aus dem Kopf. Und natürlich denke ich dabei an den 23. Februar. Ein lieber Kollege von mir würde jetzt wahrscheinlich fragen: „Ja, sind die jetzt alle vogelwild geworden?“

War war in der vierten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Dekanatskonferenz

Einmal im Monat treffen sich alle Pfarrerinnen und Pfarrer, alle Diakoninnen und Diakone im Haus der Evangelischen Kirche in Weilheim zur Dekanatskonferenz. Zum einen geht es um inhaltliche Themen, wo immer ein Referent oder eine Referentin kommt und zum anderen gibt es einen Geschäftsteil, in dem eine ganze Menge Dinge geregelt werden müssen, wo es auch um Informationen aus der Landeskirche geht.

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 24 - Der Altar im Alten Testament

Altar
Bildrechte Martin Dubberke

Um sich der Frage, was ein Altar ist und welche Bedeutung er hat, anzunähern, ist es ganz hilfreich, mal ein wenig in der Bibel zu stöbern. Das Thema "Altar" zieht sich durch die gesamte Bibel und hat in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen. Am Beispiel einiger zentraler Stellen wird deutlich, dass der Altar durch die Geschichte hindurch verschiedene Bedeutungen hatte und hat. Einige dieser Stellen möchte ich beispielhaft vorstellen:

Zuerst Genesis 8,20:

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 23 - Der Altar

Kirchenausstattung - Altar
Bildrechte Martin Dubberke

Wer eine Kirche betritt, sieht in aller Regel sofort den Altar. Alles in einer Kirche ist auf den Altar ausgerichtet, der gewissermaßen den Mittelpunkt einer Kirche bildet. Dabei kann der Altar viele Formen haben. In vielen evangelischen Kirchen steht da ein einfacher Tisch, in manchen Kirchen – insbesondere in meiner alten Heimat Berlin-Brandenburg – gibt es Altäre, die mit der Kanzel kombiniert sind. Sprich: Altar und Kanzel bilden eine Einheit. Der Altar hat dann etwas von einem Hochaltar.