ANgeDACHT - Exotisch

Pfarrerin Irene KonradDie Ferien sind zuende und wir alle sitzen wieder über unseren Alltagsarbeiten. Bei mir ist das „Gottesdienstplan erstellen“. Ich muß die Frage klären, wann soll wo und wie oft ein Sonntagsgottesdienst stattfinden. Nachdem wir in unserer Gemeinde sechs Kirchen haben, drei Seniorenheime mit regelmäßigen Gottesdienstangeboten versorgen und natürlich noch Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten dazukommen, keine leichte Aufgabe. Denn drei Pfarrer können nicht gleichzeitig überall sein. Und vorallem: Wie gehen wir mit den schwindenden Besucherzahlen um? Einfach weniger anbieten?

ANgeDACHT - Von der Kraft des Glaubens

Pfr. Martin DubberkeSind wir etwa ein Glaubensvolk der Verzagten geworden? Wer sagt denn, dass auch nur einer von uns mit seinem Glauben allein dastehen und allein die Welt retten muss? – Niemand!

Wir sind eine Glaubensgemeinschaft, eine Gemeinschaft derer, die an den Gott glauben, der befreit, der erlöst, der Leben schenkt, der für uns sorgt. Ja, Glaube schafft Gemeinschaft. Gemeinsam lässt uns dieser Glaube miteinander und aneinander wachsen, miteinander im Glauben stark werden und sein. Dieser Glaube lässt uns Kräfte entfalten, von denen wir als einzelne kaum glauben möchten, sie zu haben.

Die Saatgutbibliothek - Ein Themenabend

Saatgutbibliothek - Bild von Leni KühnDie Vielfalt unserer Nutzpflanzen erhalten - Saatgut alter Sorten selbst gewinnen. Was ist unter „alten Sorten“ zu verstehen? Und wie können wir beim Anbau von selten gewordenen Gemüse- und Blumensorten Saatgut gewinnen? Durch den Anbau „alter Sorten“ können wir selbst zum Erhalt von Vielfalt beitragen: sie sind an unsere Klima- und Bodenbedingungen oft besser angepasst, bringen Ertragssicherheit, hohe geschmackliche Qualität und gesundheitlichen Nutzen. Welche Sorten eignen sich hier bei uns gut und machen erste Erfolge leicht? Was es mit der Gewinnung von Saatgut auf sich hat und wie es für den Eigenbedarf geht, erklärt uns Gartenbäuerin Leni Kühn aus Aidling in ihrem Vortrag.

ANgeDACHT - Hier stehe ich, ich kann nicht anders

Pfr. Martin DubberkeSchon mal darauf geachtet, was da gerade alles im Wahlkampf passiert? - Da erzählen ganz viele Politikerinnen und Politiker den Menschen alles mögliche, damit sie am Ende des Tages gewählt werden. Sie schwindeln, weil sie dem Wahlvolk nicht wehtun wollen, da sie ja ihre Stimmen brauchen, um an die Macht zu kommen. Und wenn sie sich einig sind, lügen sie sogar dreist gemeinsam. So geschehen im sogenannten Triell auf RTL, als allen Kandidatin und Kandidaten die Frage gestellt wurde, ob die Rente mit Siebzig kommt. Alle drei verneinten. Jeder und jede von uns weiß aber, dass sich die Rente ab siebzig nicht vermeiden lassen wird, weil sonst alles zusammenbricht. Ich persönlich habe mich mit meinem Leben so eingestellt, dass ich bis 70 arbeiten werde.

Wenn der Berg Ruft

Liebe Freundinnen und Freunde, der September ist der schönste Berg-Monat. In unserer Gemeinde stellen wir uns genau darauf ein und bieten einige wunderbare Veranstaltungen:

Mi, 8. September, 14 Uhr, Treffpunkt an der Evangelischen Kirche in Farchant:  „Bewegen & Segen“: zwei Stunden gemeinsam unterwegs an der frischen Luft – lauschen – schweigen – reden – einander begegnen – Segen erfahren.

ANgeDACHT - Kannst Du nicht schlafen, kleiner Bär?

Pfarrerin Uli WilhelmWenn unsere Enkelkinder bei uns übernachten, muss ich ihnen immer ein Bilderbuch vorlesen. Es heißt: "Kannst du nicht schlafen, kleiner Bär?"

Da leben zwei Bären in einer Höhle. Der kleine kann einfach nicht einschlafen, weil er sich so fürchtet vor der Dunkelheit. Da stellt ihm der große Bär Laternen ans Bett, eine kleine zuerst und dann eine ganz große. Aber selbst beim hellen Laternenschein kann der kleine Bär nicht einschlafen. Er weiß nämlich: die Dunkelheit draußen vor der Höhle ist so groß, dass alle Laternen der Welt sie nicht erhellen könnten. Da tut der große Bär etwas Erstaunliches:

ANgeDACHT - Mars und Venus - Von der Ebenbildlichkeit Gottes

Pfarrerin Irene Konrad

Die Pandemie brachte es mit sich, dass wir sowas wie einen „Hochzeitsstau“ hatten. Es waren deutlich mehr Hochzeiten in diesem Jahr, als sonst in diesem Zeitraum. Tja, und da sitzen sie dann vor mir, die jungen Paare: Sie sitzen vor mir, als junges, verliebtes Paar. Wir bereiten den Gottesdienst für ihre Trauung vor. Sie strahlt und redet aufgeregt, ein bisschen zu schnell. Er verlegen, findet es anscheinend etwas peinlich. Ein Lied ist strittig – ein Küsschen und sie kriegt ihn rum. Werden die jungen Leute es schaffen? Oder gehört ihre Ehe zu den zwei Dritteln, die nach kurzer Zeit wieder geschieden werden?

ANgeDACHT - Eine 100%-Garantie

Man sagt: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Da wird wohl was dran sein. Es gibt aber einen statistischen Wert, auf den ich mich 100 Prozent verlassen kann: Die Sterblichkeitsrate des Menschen. Die liegt nämlich bei exakt 100 Prozent. Oder, wie es eine Freundin mal ausdrückte: Alle Menschen sterben. Vielleicht auch ich.

ANgeDACHT - Freiräume

„Schönheit entfaltet sich nur im freien Raum. Nur im freien Raum sind Ereignisse, Gegenstände und Menschen unwiederholbar, unersetzlich und bedeutungsvoll – und deshalb auch schön. Ein Baum wird bedeutungsvoll, wenn man ihn vor der leeren Fläche des Himmels betrachtet. Ein Ton in einem Musikstück gewinnt an Bedeutung, wenn er zwischen zwei tonlosen Pausen steht. Eine Kerzenflamme blüht im Raum der Nacht …“ (aus: Anne Morrow Lindbergh, Muscheln).

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