ANgeDACHT - Freudenengel in Stadt und Land

Pfarrerin Irene KonradFrüher, wenn ich nach München musste, sind mir immer die vielen traurigen Gesichter der Menschen aufgefallen, müde Augen, verkniffene Lippen, niemand schaut dich an, grußlos geht man aneinander vorbei. Ich dachte immer, das kommt daher, dass ich so ein begeistertes „Landei“ bin und die Nähe und – ja - auch die Enge eines kleinen Dorfes so sehr schätze und halt auch kenne. Die traurigen Gesichter gibt es bei uns schon auch. Aber in meinem kleinen Viertel kenn ich die Leute.

Der neue Gemeindebrief ist da

Liebe Leserinnen und Leser, Bräuche braucht man, weil Bräuche dem Leben eine Ordnung und auch eine Vorfreude geben. Sie sind eine Orientierung im Laufe eines langen Jahres und erzählen Geschichten und Geschichte. Bräuche verbinden Generationen und schaffen das Band, das uns miteinander verbindet.

ANgeDACHT - Bleibt in meiner Liebe

Pfr. Martin DubberkeWo ist die Liebe geblieben? Ist Jesus etwa gescheitert? Nein, gescheitert ist Jesus nicht, denn er hat in seiner Rede zum Gebot der Liebe im Johannesevangelium eine salvatorische Klausel eingebaut, was rhetorisch sehr hellsichtig war: "Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde." (Johannes 15,10-11)

ANgeDACHT - Wie ernst nehme ich Gott eigentlich?

Ich erinnere mich an einen Morgen in einer alten Gemeinde vor vielen Jahren. Ich hatte einen Kollegen, mit dem ich mich leider überhaupt nicht gut verstand. Und dieses Mal hatte er es richtig verbockt, ich war stinksauer und das zu Recht (es gibt keinen gerechten Zorn, aber es gibt gute Anlässe…). An diesem Tag sollten wir eine Dienstbesprechung halten und ich war in der Laune, Köpfe abzureißen. Ich fühlte mich völlig im Recht und rüstete mich mit Argumenten und Strategien.

ANgeDACHT - Herbstsegen

Was für ein Herbst! In allen Farben leuchten die Bäume. Im Wald entdecke ich knallrote Hagebutten und letzte Pilze, im Garten kugeln glänzende Kastanien herum. Eine Zeit der Fülle, der Düfte, Farben und Geschmäcker. „Herbst“ und das englische Wort „harvest“ hängen sprachlich zusammen: Der Herbst ist die Zeit der Ernte.

Predigt am 21. Sonntag nach Trinitatis

Pfarrerin Uli WilhelmWoran erkennt man eigentlich Christen? Was würden Sie sagen? Am Kirchgang? Am regelmäßigen Gebet? Am Begehen von Festen wie Advent, Weihnachten oder Ostern? Am sozialen Engagement, wenn Geld oder auch Zeit geteilt werden? Oder an der Einstellung zum Leben, geprägt von der Suche nach Frieden und Nächstenliebe? Die Fähigkeit zum Verzeihen zum Beispiel oder der Einsatz für eine gerechte, lebenswerte, solidarische Welt?  Was macht einen Christen, eine Christin eigentlich aus?

ANgeDACHT - Wer sein Leben findet

Pfarrerin Irene Konrad

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. (Matthäus 10, 34-39)

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