Liturgie

Liturgie erklärt - Das Lied nach der Predigt

Liturgie 27 - Lied nach der Predigt
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Nach dem Kanzelsegen ist wieder die Gemeinde an der Reihe. Das Lied nach der Predigt dient als direkte Reaktion der Gemeinde auf die verkündigte Botschaft. Es soll die Inhalte der Predigt vertiefen und dabei eine aktive Beteiligung der bislang zuhörenden Gemeinde ermöglichen. In der lutherischen Tradition rahmt dieses Lied den Verkündigungsteil liturgisch ein.​

Liturgie erklärt - Der Kanzelsegen

Liturgie 26 - Kanzelsegen
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„Und der Friede Gottes, welcher höher ist, denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu.“ (Philipper 4,7)

So lautet der Kanzelsegen. Er ist Teil der sogenannten Kanzel- oder Predigtliturgie, die früher einmal deutlich reichhaltiger gewesen ist. Heute besteht die Kanzelliturgie aus der Abfolge von Kanzelgruß, Lesung des Predigttextes mit Gebet und der Kanzelsegen. Wobei sich auch hier noch einmal in den zurückliegenden Jahren eine Veränderung ergeben hat, weil mehr und mehr der Predigttext erst im Laufe der Predigt verlesen wird.

Liturgie erklärt - Die Predigt

Liturgie 25 - Predigt
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Endlich. Der Kanzelgruß ist gesprochen. Der Pfarrer oder die Pfarrerin steht auf der Kanzel, dem Ort der Predigt und dann geht es auch schon los mit der Anrede. Und die ist für mich immer sehr spannend. Manche Kolleginnen und Kollegen beginnen ganz klassisch mit „Liebe Gemeinde!“. So habe ich am Anfang meines Predigtlebens auch begonnen, weil man das halt so gemacht hat. Doch dann störte mich diese Distanz, die mit dieser Anrede entsteht. Da steht jemand, der jetzt der Gemeinde erzählt, was die Gemeinde zu tun hat.

Liturgie - Kanzelgruß

Liturgie 24 - Kanzelgruß
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Wer glaubt, dass nach dem Lied vor der Predigt sofort die Predigt anfängt, hat ein kleines Detail übersehen: den Kanzelgruß. Der bekannteste Kanzelgruß stammt aus der Offenbarung des Johannes:

Gnade sei mit Euch von dem, der da war, der da ist und der da kommen wird. (Offenbarung 1,4)

Liturgie - Das Lied vor der Predigt

Liturgie 23 - Lied vor der Predigt
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Das letzte Worte des gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnisses „…und das ewige Leben“ sind verklungen, da setzt die Orgel ein und die Gemeinde stimmt das vor der Predigt an. Und genau dieses Lied ist wie ein Brückenbauer zwischen Bekenntnis und Hören dessen, was das Bekenntnis ganz praktisch zur Folge haben kann. Dieses Lied schafft – um im Bild zu bleiben – eine meditative Brücke, mit der die Gemeinde geistlich auf den nächsten Schritt vorbereitet wird.

Liturgie - Credo

Liturgie 22 - Credo
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Wenn dieser Abschnitt des Gottesdienstes „Verkündigung und Bekenntnis“ heißt, bedeutet das, dass irgendwann einmal die Gemeinde auf die Verkündigung, also die Lesungen, mit dem Bekenntnis des gemeinsamen Glaubens reagieren wird.

Aber warum ist das so? Im Evangelischen Gottesdienst folgt das Glaubenskenntnis auf das Evangelium. Damit bringt die Gemeinde ihre Zustimmung zur Verkündigung des Evangeliums zum Ausdruck. Und gleichzeitig öffnet sich damit die Gemeinde für die Auslegung durch die Predigt.

Liturgie - Evangelienlesung

Liturgie erklärt - Evangelium Folge 21
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Wer glaubt, dass in einem evangelischen Gottesdienst die Predigt der Höhepunkt sei, der irrt. Der eigentliche Höhepunkt des evangelischen Gottesdienstes ist die Evangelienlesung. Die Lesung des Evangeliums ist die letzte Lesung und bildet den Höhepunkt, weil das unmittelbare Wort Jesu am Schluss erscheinen soll. Das ist auch der Grund für die besondere Rahmung dieser Lesung durch den einleitenden und abschließenden Lobruf.

Liturgie - Graduallied

Liturgie erklärt - Graduallied
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Nach der Epistellesung ist erst einmal wieder die Gemeinde dran – nämlich mit einem Lied, dem Graduallied oder auch Wochenlied. Welche Bedeutung und Herkunft hat eigentlich dieses Graduallied? Warum singt es die Gemeinde zwischen Epistel- und Evangelienlesung? Worauf kommt es beim Graduallied an? Warum ist das Graduallied durch die Agende vorgegeben und wird in der Regel nicht vom Pfarrer ausgesucht?

Liturgie - Epistellesung

Liturgie 19 - Liturgie
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Nach der alttestamentlichen kann ein Gemeindelied folgen. Zu den Liedern und ihrer Bedeutung wird es noch einmal einen eigenen Abschnitt geben. Eingeleitet wird die Epistel mit den Worten:

Die Epistel für den Sonntag NN steht geschrieben: …

Und dann folgt die Nennung der Textstelle und die Verlesung der Epistel, die mit den Worten schließt:

Worte der Heiligen Schrift.

Worauf die Gemeinde mit den Worten antwortet:

Liturgie - Alttestamentliche Lesung

Liturgie 18 - Alttestamentliche Lesung
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Im evangelischen Gottesdienst bildet – wie gesagt - der Abschnitt der Wortverkündigung den zentralen Kern, der sich aus mehreren Texten zusammensetzt, die der Predigt vorangehen oder ihr zugeordnet sind. Die Gestaltung dieses Teils folgt einem bewährten Muster: Es umfasst in der Regel mehrere Lesungen, deren Anzahl zwischen zwei und vier variieren kann, gefolgt von der Predigt als Antwort auf das Gehörte.