O Haupt voll Blut und Wunden
Liebe Geschwister, verraten, gemobbt und im Sterben noch geschäht. So hängt Jesus über uns am Kreuz und blickt von da oben auf uns Sünderinnen und Sünder hier unten. Seine Hände und Füße sind genagelt, können nicht mehr gehen, nicht mehr handeln, keine Hand auflegen. Nackt und bloß ist er auf seine menschliche Existenz reduziert.
Doch alle, die vor dem Kreuz stehen, müssen zu ihm aufschauen, können sich nicht wegducken. Da hängt ein Leib, der geschunden ist, geschunden wie die Welt, in der wir leben. Geschunden ist er durch uns, damals wie heute. Er kam ans Kreuz, weil sich die Menschen einig
