Pfr. Martin Dubberke

Fürchtet euch nicht!

Christvesper 2022
Bildrechte Martin Dubberke

Liebe Geschwister,

fürchtet Euch nicht!
Das ist die Botschaft, die die Engel den Hirten auf dem Feld sagen.

Fürchtet euch nicht!
Das ist die Botschaft, die wir als Christinnen und Christen seit 2022 Jahren für Euch, für Eure Familien, für unsere Welt haben.

Fürchtet Euch nicht!
Das ist die Botschaft dieses Tages, dieser Nacht. Und es ist eine Botschaft, die diejenigen das Fürchten lehrt, die um ihre Macht bangen, denn mit Jesus Christus ist der König dieser Welt geboren worden, der alle menschliche Macht hinterfragt und in Frage stellt.

Fürchtet Euch nicht!
Denn Frieden ist die Botschaft

Predige!

Die Freude ist nah
Bildrechte Martin Dubberke

Liebe Geschwister, was soll ich predigen? – Ja, ob Ihr es glaubt oder nicht, aber diese Frage meine ich ernst. Ihr wisst doch eigentlich alles, was man wissen muss, um ein guter Mensch, ein guter Christenmensch zu sein und die Welt durch unseren Glauben schöner, friedlicher und zukunftssicherer zu machen.

Leute, wir gehen auf Weihnachten zu. Das ist doch Frieden pur. Alle Menschen lieben sich, nehmen sich im goldenen Glanz des Lichtes bei White Christmas in die Arme, vergießen Tränen der Rührung. So suggerieren es zumindest alle Weihnachtsfilme, die man so im Fernsehen sehen kann.

Aber so

ANgeDACHT - Macht die Herzen weit und offen

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Der Wolf findet Schutz beim Lamm,
der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Junge leitet sie.
Jesaja 11,6

Was für paradiesische Zustände?!?! An so einem kleinen Vers, der nun schon um die 2750 Jahre alt ist, können wir erkennen, wie weit wir von diesem Idealzustand entfernt sind. Auch wenn es mich drängt, aber ich möchte jetzt gar nicht über den Krieg, die Ukraine und all die damit verbundenen Konsequenzen für unser Leben und unsere Gesellschaft schreiben, denn wir wissen es alle viel zu gut, was das für uns bedeutet, mit welchen Ängsten und Befürchtungen wir

ANgeDACHT - Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen.

Jesaja 5,20

Der Monatsspruch für den November gibt mir ganz schön zu denken. Die Gefahr, Gut und Böse, Licht und Finsternis zu verdrehen. Es ist ein wichtiger Vers, weil er die Gefahr von Propaganda und Fakenews thematisiert. Ich kann mich dieser Gefahr erwehren, wenn ich weiß, was Gut und was Böse ist, was Licht und was Finsternis ist, was süß und was sauer ist. Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist. Es ist wichtig, zu wissen, was von Gott

Versteht!

Versteht!
Bildrechte Martin Dubberke

Liebe Geschwister, wie Ihr alle hätte ich gerne Frieden, dass sich Putin aus der Ukraine zurückzieht, er in Den Haag vielleicht sogar vor den Internationen Gerichtshof gestellt wird, dass die Menschen nicht aus ihren Ländern fliehen müssen, die Schlangen an den Tafeln in unserem Land kürzer werden, die Energie- und Heizkosten wieder bezahlbar werden, die Preise in den Geschäften nicht weiter steigen. Aber kann ich das mit dem, was ich predige, bewirken?

Ist denn die Welt so, wie sie gerade läuft, eine Welt, in der der Wille Gottes erkennbar wird? Kann es der Wille Gottes sein, dass wir so

Ein Land darin Weizen wächst

Erntealtar in der Johanneskirche zu Partenkirchen - Erntedank 2022
Bildrechte Martin Dubberke

Liebe Geschwister, wir leben in einem guten Land…in einem Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe, die aus den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, … wachsen, ein Land, darin es … Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist. 5. Mose 8, 8-10a

Wir leben in einem guten Land, in dem wir Freiheit haben, ein Land, in dem wir auf die Straße gehen können und unsere Meinung sagen können, selbst

ANgeDACHT - Du König der Völker

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott, du Herrscher über die ganze Schöpfung. Gerecht und  zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker.

...du König der Völker. - Das sollten sich mal so einige Politik treibende Menschen in unserer Welt auf der Zunge zergehen lassen und - nebenbei gesagt - auch wir sie Wählenden. Dann würde mal deutlich, wo wirklich die Macht liegt und welche Möglichkeiten wir Menschen haben. Da gibt es Menschen, die streben nach Vormacht oder nach Weltmacht, dabei gibt es schon einen, der der König aller Völker ist. Und er ist es, weil er sich die Völker

ANgeDACHT - Weisheit

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit
Bildrechte Martin Dubberke

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit. (Sirach 1,10) Ich liebe die Weisheit des Alten Testaments. Der Monatsspruch für den September erinnert uns daran, dass Gott zu lieben die allerschönste Weisheit ist; denn darin wird meine Haltung zu Gott, meinem Nächsten und mir selbst deutlich. Es bedeutet, dass ich seine Nähe in meinem Leben suche und zulasse, dass ich seinen Trost und auch seinen Zuspruch von Mut in meinem Leben suche und brauche und ihn genau deshalb bitte, denn Freude kann nur aus Weisheit entstehen.

Gott zu lieben hat Einfluss auf mein Handeln. Wenn ich einen Menschen

Irgendeine sündige Leidenschaft

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Liebe Geschwister, wenn man die drei Worte „irgendeine sündige Leidenschaft“ hört, denkt man doch sofort an recht lustvolle Dinge. Also, zumindest mir geht es so. Da schwingt mit, dass sündige Leidenschaften recht lustvoll sind und man deshalb sehr schwer von ihnen lassen kann, weil sie doch auch Ausdruck eines leidenschaftlichen Lebens sein können, weil sie etwas sind, was mich bindet.

Wenn es um „leidenschaftlich leben“ geht, dann geht es auch um Leben in der Nachfolge Jesu Christi, geht es um unseren Glauben, geht es – wie Bonhoeffer sagt – um die Feststellung:

„Nur der Glaubende ist

ANgeDACHT - Jubeln & Richten

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Jubeln sollen die Bäume des Waldes vor dem Herrn, denn er kommt, um die Erde zu richten. 1. Chronik 16,33 

Als ich den Anfang des Monatsspruchs lese, denke ich: Wie passend, dass am 1. August mein Urlaub beginnt. Ich jubele genauso wie diese Bäume, endlich Zeit zum Beine hochlegen, für die Familie, für mich selbst. Doch dann kommt der zweite Teil des Verses und der stimmt mich sehr nachdenklich. Holt er mich doch auf den Boden der Realität zurück, der ich auch im Urlaub nicht entfliehen kann, denn weder die Nachrichten noch die Politik und am allerwenigsten die Kriege und all die anderen