ANgeDACHT - Jesus lebt

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Als Maria Magdalena, Salome und die Mutter des Jakobus vor dem leeren Grab standen, sprach ein Jüngling zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. (Markus 16,6) Die Auferstehung des gewaltsam getöteten Jesus war eine wirkliche und wirkende Zeitenwende. Sie machte deutlich, dass sein Tod ein Unrecht war und die Idee, die Gott mit Jesus verbunden hatte, nicht tot zu kriegen war. Nach den Frauen haben das auch die Jünger Jesu erkannt, als ihnen der Auferstandene selbst begegnet ist. Und genau das hat in Ihnen den Willen, die Entschlossenheit und den Mut bewirkt, Jesus auch nach seinem Tod zu folgen und sein Werk fortzusetzen.

Erkenntnis hat eine Veränderung des Lebens zur Folge. „Durch Jesu Tod sind wir schuldenfrei, aber es bleibt dabei, dass wir diejenigen waren, die die Schulden gemacht haben. Es ist immer noch unsere Schuld, die Gott dazu gebracht hat, seinen Sohn zur Vergebung unserer Sünden am Kreuz zu opfern. Das dürfen wir nie vergessen. Auch, wenn uns vergeben worden ist, so war es unser Verhalten, unsere Gottesferne im Kopf, in der Seele, im Handeln, die zu seinem Tod geführt haben.

Der Blick auf das Kruzifix, das Kreuz, an dem Jesus hängt, ist wie ein Blick in den Spiegel. Das Kreuz erinnert uns daran, dass Jesus für jeden einzelnen von uns an unserer Stelle daran gestorben ist.“ Es gibt aber auch noch ein anderes Kreuz. Das Osterkreuz. Am Osterkreuz hängt kein toter Christus, denn Jesus ist auferstanden als Zeichen dafür, dass er lebt, dass das Leben und nicht der Tod, die zentrale Botschaft unseres Glaubens ist.

Jesus Christus ist auferstanden, damit wir an seiner Stelle in seinem Sinne handeln, statt zu zaudern. Und so ist auch die Aufforderung des jungen Mannes an die drei Frauen zu verstehen. Bei ihm hat die Aufforderung „Entsetzt euch nicht!“ die Bedeutung „Handelt! Handelt, denn Jesus lebt!“

Ich wünsche Euch vom Krankenbett aus frohe und gesegnete Ostern.

Euer

Pfarrer Martin Dubberke

Nicht alle Menschen in unserer Gemeinde haben Internet. Wir legen daher in unseren Kirchen ausgedruckte Exemplare unserer Gemeindewoche mit dem ANgeDACHT, den aktuellen Terminen und Neuigkeiten aus der Gemeinde aus. Gerne können Sie die aktuelle Gemeindewoche runterladen und einem Nachbarn oder einer Nachbarin mit einem kleinen Gruß in den Briefkasten stecken.

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Tageslosung

Liturgischer Kalender

Liturgischer Kalender

Aktueller Feiertag:

18.10.2026 Tag des Evangelisten Lukas

Wochenspruch: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. ( Mk 16,15b )
Wochenpsalm: Ps 119,121–128
Predigttext: Jes 43,8–13


Der nächste hohe kirchliche Feiertag:

31.10.2026 Gedenktag der Reformation (Reformationsfest)

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Mehr Texte von Pfr. Martin Dubberke

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 40 – Klingelbeutel & Opferstock

Kirchenausstattung 40 - Klingelbeutel & Opferstock
Bildrechte Martin Dubberke

Wer kennt es nicht, das Gleichnis von der armen Witwe und ihrem Scherflein, das sie in den Gotteskasten legte? In Markus 12,41-44 wird uns ihre Geschichte erzählt:

41 Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein. 42 Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das ist ein Heller. 43 Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben. 44 Denn sie haben alle von ihrem

ANgeDACHT - Nicht Heer, sondern Geist

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

"Es soll nicht durch Heer oder Kraft,
sondern durch meinen Geist geschehen,
spricht der HERR Zebaoth."
| Sacharja 4,6b

Wie schon wäre es, wenn man nicht mehr in Heeresstärken denken würde, sondern in Geistesstärke. Pfingsten ist – wenn ich es mir recht überlege – eigentlich der genialste aller christlichen Feiertage. Es geht um das Verbindende und nicht, um das Trennende. Es geht um das gegenseitige Verstehen und nicht das gegenseitige Abkanzeln. Es geht um das Miteinander und nicht das Gegeneinander. Und was verbindet uns miteinander? Keine Heeresdisziplin, sondern ein gemeinsamer Geist. Und

Kirchenausstattung: Folge 39 - Kerzenleuchter

Kerzenleuchter
Bildrechte Martin Dubberke

Wenn wir eine Kirche betreten, sehen wir in der Regel nicht nur die Kerzen auf dem Altar, sondern auch die Ständer oder Halter, auf denen die Altarkerzen oder die Osterkerze stehen oder gegebenenfalls noch weitere Kerzen, wie z.B. Gedenkkerzen oder einen Kerzentisch.

Sieht man sich die Kerzenständer oder -halter an, fällt einem meist auf, dass auch diese oftmals symbolisch aufgeladen sind oder ganze Geschichten erzählen.

Damit wird deutlich, dass Kerzenständer ein wichtiger Bestandteil der kirchlichen Ausstattung sind – auch in evangelischen Kirchen. Sie tragen nicht nur zur Atmosphäre bei

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 38 - Kirchenfenster - Das Licht Gottes

Kirchenfenster - Das Licht Gottes
Bildrechte Martin Dubberke

Wenn man bei sonnigem Wetter so um die Mittagszeit in die Johanneskirche kommt, kann etwas ganz Besonderes erleben. Dann scheint die Sonne durch die Altarfenster die Botschaft wie ein buntes Dia in den Raum. Die Taufe Jesu durch Johannes und das Erscheinen des Heiligen Geistes, sind dann fast wie in Drei-D im Raum zu sehen.

Das ist immer ein ganz besonderer Moment. Aber warum sind Kirchenfenster eigentlich bunt und erzählen oft Geschichten. Viele Kirchenfenster sind ja wie ein riesiges Bilderbuch oder eine Graphic Novel – würde man heute wohl sagen. Kirchenfenster sind mehr als nur eine

ANgeDACHT - Niemand ist unrein oder unheilig

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Jeder kennt das. Es gibt Menschen, denen man aus dem Weg geht, mit denen man nichts zu tun haben möchte. Es gibt Menschen, mit denen man nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden möchte, weil man Angst hat, dass da etwas auf einen abfärben könnte. Nur allzu leicht vergessen wir, dass auch der Mensch, über den wir mal abfällig reden, von dem wir uns distanzieren, auch ein Geschöpf Gottes ist, egal ob sympathisch oder unsympathisch, ob einer politischen Meinung mit mir oder nicht. Oder schauen wir uns nur mal das Fernsehen an, wie da Menschen in Nachrichten oder Talksendungen begegnet wird und

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 37 - Die Orgel

Kirchenausstattung - Die Orgel
Bildrechte Martin Dubberke

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als uns in der achten Klasse auf dem Gymnasium im Rahmen der Instrumentenkunde unser Musiklehrer, Herr Pabel, fragte, was für ein Instrument die Orgel sei. Ein Klassenkamerad hob sofort die Hand und antwortete: „Ein passives Blasinstrument.“ – Unser Lehrer und auch wir mussten damals lachen. Alle fanden die Antwort originell und eigentlich war sie auch nicht falsch. Also, was ist nun die Orgel und welche Rolle spielt sie bei uns im Gottesdienst? Und warum sagt mancher, dass diese Königin der Instrumente sogar ein Evangelisches Instrument sei

ANgeDACHT - Mahnruf zum Umbruch und Erneuerung

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Was für eine Woche? Da titelt am Dienstag die BILD-Zeitung „Ab heute regiert die Hoffnung!“ und meint damit die neue Bundesregierung, die es dann im zweiten Anlauf geschafft hat, ins Amt zu kommen. Und am Mittwoch begann das Konklave in Rom, aus dem am Donnerstag nach dem vierten Wahlgang Robert Prevost als Leo XIV. hervorging.  Da wird ein Amerikaner an dem Tag Papst, an dem vor 80 Jahren die Deutsche Wehrmacht kapituliert und damit das Volk und die Welt vom Krieg und der Nazi-Herrschaft befreit wurde. Und sein erstes Wort, dass er von der Loggia aus zu den Menschen auf dem Petersplatz

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 36 - Das Chorgestühl

Das Chorgestühl
Bildrechte Martin Dubberke

In unserer Johanneskirche in Partenkirchen gibt es im Altarraum eine Bank, gewissermaßen eine Chorbank. Vor einer Weile hat hier Andreas Beer wieder die Rückenlehnen angebracht. Da kam nicht nur ein wenig Wärme in den Altarraum, sondern auch so ein Touch von Chorgestühl. Naja, nur für Menschen mit viel Fantasie.

Aber was ist eigentlich so ein Chorgestühl? Ist das für den Kirchenchor vorgesehen, wenn der mal im Gottesdienst singt und gesehen werden soll?

Die ersten Chorgestühle gab es bereits in den Basiliken des vierten bis siebten Jahrhunderts. Sie wurden als feste Sitzgelegenheiten in den

ANgeDACHT - Die Kraft liegt im Bekenntnis

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Hinter uns liegt eine mediale Mega-Kirchenwoche. Jeden Tag ist die Kirche in den Schlagzeilen, seitdem Papst Franziskus gestorben ist und sich nun alle Augen auf Rom richten. Die Menschen schauen darauf, was dieser Papst bewegt hat und was er nicht bewegt hat. Als ich nach einer Beerdigung in dieser Woche noch mit dem Bestatter und dem Friedhofsgärtner zusammenstand und wir uns unterhielten, sagte der Gärtner, dass ihm gar nicht bewusst gewesen sei, wie sehr dieser Papst die Kirche verändert habe. Und ich musste ihm beipflichten. Auch mir ging es so, dass ich erst jetzt zur Kenntnis genommen

KIRCHENAUSSTATTUNG - Folge 33 - Die Kirchenbank

Kirchengestühl - Die Kirchenbank
Bildrechte Martin Dubberke

Wie kam die Kirchenbank in die Kirche? – Die ersten kirchlichen Sitzmöbel waren im Mittelalter ausschließlich für hohe kirchliche Würdenträger und die Priester vorgesehen. Das Kirchenvolk musste stehen. Im Laufe der Reformation kam dann in Deutschlang das sogenannte Laien-Gestühl auf. Da durch die Reformation die Predigt eine hervorgehobene Bedeutung im Gottesdienst bekam, sollte sich das Kirchenvolk auf die Predigt konzentrieren können, was im Sitzen besser möglich sein sollte als im Stehen, zumal damals so eine Predigt auch schon mal eine Stunde dauern konnte. Außerdem konnte sich nun der

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 33 - Die Patronatsloge

Die Patronatsloge
Bildrechte Martin Dubberke

Ein besonderes Kirchengestühl ist die Patronatsloge oder auch der Patronatsstuhl. Hierbei handelt es sich in der Regel um eine abgeschlossene Loge in einer Kirche, wohlgemerkt in einer evangelischen Kirche, denn Patronatslogen findet man nur in evangelischen Kirchen.

Diese Logen gehören gewissermaßen zur Familie der Herrschaftsemporen und befinden sich in der Regel gegenüber dem Altar oder der Kanzel. Die meisten Patronatslogen sind sehr aufwändig gestaltet. Wollte man sie einfach beschreiben, würde man heute sagen, dass sie ein wenig, wie die VIP-Lounge im Fußballstadion ist. Die

Was war in der fünfzehnten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

WIEDERHOLUNGSAUDIT GRÜNER GOCKEL

Auch diese Woche war wieder gut gefüllt. Am Montagabend saßen die beiden Umweltbeauftragten unserer Gemeinde – Prof. Klaus Schäfer und Uli Lorenz – mit den beiden Vertrauensleuten Carina Benning-Heufelder und Michael Koepke sowie Pfr. Martin Dubberke zusammen. Dieses Treffen war ein Teil des Wiederholungsaudits für den Grünen Gockel. Hier haben wir zugleich auch die nächsten wichtigen Themen für die Zukunft besprochen, die wir miteinander angehen wollen. Mehr dazu später.


FAMILIENGOTTESDIENST – SAVE THE DATE

Pfr. Gottfried von Segnitz hatte am Dienstag das

ANgeDACHT - Herzbrand

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?

Lukas 24,32

Heute vor 82 Jahren, am 5. April 1943 wurde Dietrich Bonhoeffer im Haus seiner Eltern in der Marienburger Allee 43 im Berliner Grunewald verhaftet. Ich habe einige Jahre selbst mit meiner Familie in diesem Haus gewohnt. Es ist in jeder Ecke, in jedem Winkel dieses Hauses zu spüren, dass es ein Haus mit Geschichte ist. Und gerade an solchen Tagen, wenn Menschen vor dem Haus Blumen abgelegt haben, nimmt man noch einmal bewusster wahr, was es bedeutet, wenn Vertreter eines Unrechtregimes

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 32 - Das Kirchengestühl

Kirchengestühl
Bildrechte Martin Dubberke

Als ich im vergangenen Sommer in der Hamburger Kunsthalle war, blieb ich vor einem Bild von Hendrick van Steenwijck d.Ä. stehen, das um 1585 entstanden war und den Innenraum einer mittelalterlichen Kirche zeigt. Dieses Bild zog mich in seinen Bann. In dieser Kirche stand nicht eine einzige Bankreihe, aber es gab in dieser Kirche eine große Geschäftigkeit. Viele Menschen waren in dieser Kirche unterwegs: Geistliche, Edelmänner, Kinder, Männer, Frauen, ja sogar einen Hund, der durch die Kirche läuft, während in einem der Seitenschiffe Geistliche eine Messe feiern. Besonders anrührend ist eine

Der Wochenspruch - Für Konfis gelesen

Korn, das in die Erde
Bildrechte Martin Dubberke

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." Johannes 12,24

Jesus bringt hier ein Bild, das irgendwie simpel klingt, aber mega tief geht. Stell dir vor, ein Weizenkorn bleibt einfach so liegen – es passiert nix. Aber wenn es in die Erde fällt und "stirbt", dann wächst daraus was richtig Großes, was Frucht bringt. Das ist wie ein Bild für sein eigenes Leben: Jesus stirbt, damit wir leben können. Das ist auch heute noch beeindruckend.

Und jetzt mal ehrlich: Das betrifft auch uns

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 31 - Die Kanzel

Die Kanzel
Bildrechte Martin Dubberke

Kommt man in eine Kirche fällt einem in der Regel auch gleich die Kanzel auf. Es gibt Kirchen, in denen die Kanzel mehr einem Rednerpult gleicht und es gibt Kanzeln, die erzählen ganze Geschichten und werden selbst zu einer kunstvollen Predigt. Dann gibt es Kanzeln, die leicht erhöht sind oder solche, die in den Hochaltar integriert sind. Das findet man häufig in meiner alten Heimat in den brandenburgischen Dorfkirchen.  Und dann gibt es Kanzeln, die weit über den Köpfen der Gemeinde angebracht sind, so dass man sie über eine Treppe erst erreicht.

Eine klassische Kanzel besteht aus drei

ANgeDACHT - Schmerzfrei dank Weisheit

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Wer jetzt denkt, dass es heute unter der Überschrift „Schmerzfrei Dank Weisheit“ von mir Alternative Schmerzmedizin gibt, der irrt. Nein, ich habe keinen Ersatz für Schmerztabletten im Gepäck. In dieser Passionszeit haben wir in der Region Süd unseres Dekanats die Predigtreihe „Schmerzpunkte“. Doch was sind Schmerzpunkte? Schmerzpunkte sind spezifische Probleme, Herausforderungen oder Bedürfnisse, die wir Menschen erleben. Diese können physischer, emotionaler, psychischer, politischer oder sogar wirtschaftlicher Natur sein. Sie sind im Grunde genommen die Dinge, die Unzufriedenheit

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 30 - Die Altarbibel

Die Altarbibel
Bildrechte Martin Dubberke

Als ich vor sechs Jahren in Garmisch-Partenkirchen meine Pfarrstelle angetreten habe und in die Johanneskirche kam, war ich ein wenig verwundert. Auf dem Altar standen zwei Kerzen, Altarblumen und das Altarkreuz. Das war es. Kein Antependium und keine Altarbibel.

Als Lutheraner in einer Evangelisch-Lutherischen Landeskirche war ich damals darüber ein wenig überrascht. In meiner alten unierten Berliner Landeskirche hatte ich noch nie einen Altar ohne Bibel gesehen, selbst, wenn ich in Brandenburg in den Einrichtungen des Diakonischen Trägers, für den ich lange gearbeitet habe, unterwegs war

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 28 – Der Altar – Tisch des Herrn

Der Altar - Tisch des Herrn
Bildrechte Martin Dubberke

Die frühe Christenheit kannte noch keinen Altar. Damit hob sie sich von allen anderen Religionen ihrer Zeit ab. Denn im Gegensatz zu allen anderen Religionen der Antike brauchte das Christentum auch keinen Altar, denn Jesus Christus, der am Kreuz gestorben war, war das Opfer, das alle anderen Opfer überflüssig machte. Das Christentum war damit von ihrem Wesen her eine altarlose Religion.

Im Mittelpunkt stand das Zusammenkommen der Gemeinde am ersten Tag der Woche. Das können wir in der Apostelgeschichte 20,7 nachlesen:

Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, das Brot zu

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 29 – Das Altarkreuz

Das Altarkreuz
Bildrechte Martin Dubberke

Das Kreuz ist wohl das bekannteste Wiedererkennungszeichen des Christentums. Wer ein Kreuz sieht, weiß in aller Regel sofort, worum es geht. Viele Menschen tragen ein Kreuz an eine Kette um den Hals, manche haben es sich auf den Rücken oder den Oberarm tätowieren lassen. Die meisten Menschen tragen das Kreuz als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Kirche, zum Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus.

Es gibt aber auch andere Beweggründe. Ich komme gerne mit Menschen über ihre Tattoos ins Gespräch. Die wenigsten Menschen lassen sich einfach mal so tätowieren, sondern überlegen

ANgeDACHT - Wie weit reichen die Kräfte?

Pfr. Gottfried von Segnitz
Bildrechte Klaus Wölfle

Es geht nicht mehr um Millionen und Milliarden. Jetzt sind wir bei einer halben Billion.

Unvorstellbar.

Als Zahlen über die Höhe einer möglichen zusätzlichen Verschuldung in diesen Tagen durchsickerten, stieg der Zinssatz für eine derartige Kredithöhe für unsere Republik, von 2,5 % auf 2,7 %. Volkswirte können die Lage besser einordnen und erläutern.

Spürbar ist überall: Unser Land will in Verbundenheit auf einem guten Kurs geführt und gehalten werden. Auch der persönliche und gesellschaftliche Einsatz dafür ist nötig und bewundernswert. Viele erinnern sich als ehrenamtliche und

ANgeDACHT - Eine alte Erkenntnis für die Gegenwart

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. 3. Mose 19,33

Der Monatsspruch für den März hat es in sich und ist brandaktuell. Schon lange beschäftigt uns in unserem Land und in Europa der Fremde, der Mensch, der von woanders kommt und nun mitten unter uns lebt.  Sofort höre ich die Menschen, die danach rufen, die Grenzen zu schließen. Ich denke an die Kommentare, die ich in dieser Woche in verschiedenen Zeitungen gelesen habe, als in meiner alten Heimatstadt Berlin ein Flieger mit 155 Menschen aus Afghanistan gelandet sind. Ich denke an all die Anschläge in

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 27 - Der Altar - Ausrichtung

Der Altar - Ausrichtung
Bildrechte Martin Dubberke

Der Altar ist der Mittelpunkt einer jeden Kirche. Und er steht in aller Regel im vorderen Bereich einer Kirche. Er bildet das Zentrum einer Kirche. Alles und alle Blicke laufen auf den Altar zu. Das hat verschiedene Gründe. Menschen haben immer Altäre an Orten errichtet, die sie für heilig gehalten haben, an denen sie Gott für gegenwärtig hielten. Das konnten wir in den vorangegangenen Kapiteln sehen. Gleichzeitig weist der Altar auch auf das Erlösungsgeschehen hin, was durch das Altarkreuz symbolisiert wird.  Zudem erzählen häufig auch Altarbilder zentrales Glaubenswissen, womit sie auf die

ANgeDACHT - Der Krieg, der Frieden und die Liebe

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Ich schreibe diese Zeilen am Valentinstag, dem Tag der Liebe, ein Tag, an dem Männer in den Blumenläden Schlange stehen, um ihrer Liebsten Blumen zu kaufen. Es ist ein Tag für alle Liebenden, für alle, die sich nach Liebe sehnen, für alle, die um eine Liebe trauern.

Der Valentinstag ist heute der Tag nach dem Attentat in München. Ein Kind und ein Erwachsener befinden sich nach wie vor in Lebensgefahr. 39 Menschen wurden Opfer dieses Attentats. Dieses Attentat hat ihr Leben verändert. Menschen, die lieben, machen sich Sorgen um ihre Liebsten. Fassungslosigkeit macht sich breit. Am Ort des

Was war in der sechsten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Glaube - Wunder - Schön in Grainau

Als Ralf Tikwe und ich am Mittwoch in Grainau ankamen, habe ich erst einmal die Heizung im Gemeinderaum eingeschaltet, damit es ein wenig wärmer im Raum werden konnte, damit wir am Ende nicht miteinander frieren. Wir stellten uns die Frage, wie viele denn kommen würden. Am Ende kamen zehn Grainauerinnen und Grainauer, um mit Ralf Tikwe, Gottfried von Segnitz und mir ins Gespräch zu kommen und zu hören, was wir Neues erzählen würden.

Wie auch an den anderen Orten erzählten wir, wie die finanzielle Situation unserer Kirchengemeinde aussehen würde, wo wir

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 26 - Der Altar - Standortbestimmung

Der Altar - Standortbestimmung
Bildrechte Martin Dubberke

Wo steht eigentlich in der Kirche der Altar? Mittendrin, direkt an der Wand oder so, dass man drum herum gehen kann?

Unsere Mesnerin Elisabeth Beer hat mir kürzlich eine sehr schöne Geschichte aus ihrer Heimat erzählt. Dort gab es einen Altar, um den man sich nicht beim Abendmahl herum versammeln konnte, so wie wir es bei uns z.B. in der Johanneskirche können. Also hielten zwei Kirchenälteste ein Tuch, eine Altardecke, die nun den Altar, den Tisch, um den sich die Gemeinde herum versammelt, symbolisieren sollte.

Damit wird auf eine ganz frühe Funktion des Altars hingewiesen. In den Anfängen

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 25 - Der Altar im Neuen Testament

Kirchenausstattung - Der Altar im Neuen Testament
Bildrechte Martin Dubberke

Der Altar im Neuen Testament hat eine deutlich tiefere symbolische Bedeutung als im Alten Testament. Waren im Alten Testament die Altäre immer physischer Natur, geht es nun über das Physische hinaus. War der Altar ein Ort der Opferung und der Begegnung mit Gott, so wird nun diese Vorstellung durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz erfüllt und transformiert.

Was bedeutet das? – Transformation meint in diesem Fall, dass sich im Neuen Testament nun der Fokus von physischen Opfern zu einem geistlichen Verständnis von Opfer und Hingabe verschiebt. Es werden nun keine Tieropfer mehr dargebracht, um

ANgeDACHT - Du tust mir kund den Weg zum Leben

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Als ich den Monatsspruch für den Februar sehe, denke ich so bei mir: Passt!!!  „Du tust mir kund den Weg zum Leben“ (Psalm 16,11) Ja, so und nicht anders ist es. Die zurückliegenden Tage in unserem Land, in unserer Republik gehen mir nicht aus dem Kopf. Und natürlich denke ich dabei an den 23. Februar. Ein lieber Kollege von mir würde jetzt wahrscheinlich fragen: „Ja, sind die jetzt alle vogelwild geworden?“

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr habe ich das Gefühl, dass uns der Kompass verloren gegangen sein muss.  Vor diesem Hintergrund kann uns allen in dieser aufgeheizten Situation

War war in der vierten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Dekanatskonferenz

Einmal im Monat treffen sich alle Pfarrerinnen und Pfarrer, alle Diakoninnen und Diakone im Haus der Evangelischen Kirche in Weilheim zur Dekanatskonferenz. Zum einen geht es um inhaltliche Themen, wo immer ein Referent oder eine Referentin kommt und zum anderen gibt es einen Geschäftsteil, in dem eine ganze Menge Dinge geregelt werden müssen, wo es auch um Informationen aus der Landeskirche geht.

Das Inhaltliche Thema im Januar ist traditionell immer die Frage „Was kostet mich Kraft und was gibt mir Kraft?“ Das ist ein Thema, das uns immer wieder beschäftigt. Insbesondere

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 24 - Der Altar im Alten Testament

Altar
Bildrechte Martin Dubberke

Um sich der Frage, was ein Altar ist und welche Bedeutung er hat, anzunähern, ist es ganz hilfreich, mal ein wenig in der Bibel zu stöbern. Das Thema "Altar" zieht sich durch die gesamte Bibel und hat in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen. Am Beispiel einiger zentraler Stellen wird deutlich, dass der Altar durch die Geschichte hindurch verschiedene Bedeutungen hatte und hat. Einige dieser Stellen möchte ich beispielhaft vorstellen:

Zuerst Genesis 8,20:

Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 23 - Der Altar

Kirchenausstattung - Altar
Bildrechte Martin Dubberke

Wer eine Kirche betritt, sieht in aller Regel sofort den Altar. Alles in einer Kirche ist auf den Altar ausgerichtet, der gewissermaßen den Mittelpunkt einer Kirche bildet. Dabei kann der Altar viele Formen haben. In vielen evangelischen Kirchen steht da ein einfacher Tisch, in manchen Kirchen – insbesondere in meiner alten Heimat Berlin-Brandenburg – gibt es Altäre, die mit der Kanzel kombiniert sind. Sprich: Altar und Kanzel bilden eine Einheit. Der Altar hat dann etwas von einem Hochaltar. Zur Predigt geht man dann meistens durch einen kleinen Vorhang oder eine Tür hinter den Altar, wo eine

Was war in der dritten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Ökumene

Wussten Sie eigentlich, dass es bei uns in Garmisch-Partenkirchen eine Ökumenische Dienstbesprechung gibt? – Regelmäßig kommen hier die Kolleginnen und Kollegen aus der Ökumene zusammen. Das sind die Pfarrer der beiden Pfarrverbände, zusammen mit den Gemeindereferentinnen und Pastoralreferenten, die Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakone unserer Gemeinde, die Pastoren der der Freien Evangelischen Gemeinde und Oasekirche, den Pfarrerinnen im Schuldienst und einer Kollegin aus dem Katholischen Kreisbildungswerk und nicht zuletzt der Rumänisch-Orthodoxe Kollege. Wir sind eine spannende Runde

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 22 - Topf oder Vase

Topf oder Vase
Bildrechte Martin Dubberke

Blumen sind Botschafter. Sie tragen eine Botschaft, die wir heute oft nicht mehr dechiffrieren können. Was sie bedeuten können, haben wir am Beispiel der Rose und der Lilie sehen können. Ebenso konnten wir an diesen beiden Beispielen auch sehen, dass nicht nur die Blume, sondern auch die Farbe der Blume eine Botschaft transportieren kann. Aber was ist nun mit der Frage ob Topf oder Vase? Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als mal in meinem Vikariat der Kirchmeister einen Blumentopf auf den Altar gestellt hat, weil er meinte, dass das doch schöner aussähe als die Blumen vom letzten

Was war in der zweiten Woche wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

#wasglaubstdu - Manch einer wundert sich vielleicht, dass es immer wieder diese Raute # gibt und dann dahinter Worte ungetrennt geschrieben werden. Also, z.B. #wasglaubstdu – ausgesprochen heißt das „Hashtag Was glaubst Du?“ Wenn man das so im Internet oder den sozialen Medien sucht, findet man mit einem Male eine ganze Menge Texte zum Thema Glaube oder Glaubensbekenntnis oder auch ganz persönliche Glaubensgeschichten. Und so haben wir in dieser Woche im Konfi mal die Frage gestellt: „Was glaubst Du?“

Konfis sind da zuweilen sehr spontan. So antwortete einer: „Ich glaube, dass Ananas nicht

KIRCHENAUSSTATTUNG: FOLGE 21 – DIE LILIE

Die Lilie
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Bei Jesus Sirach 39,14 heißt es: Wie Weihrauch werdet ihr Duft verströmen und aufblühen wie eine Lilie. Erhebt eure Stimme zum Lobgesang und preist den Herrn für all seine Werke.

Für Jesus Sirach ist die Lilie das Symbol für Schönheit, Reinheit und Anmut. Auch an anderen Stellen in der Heiligen Schrift ist die Lilie häufig als Sinnbild für Reinheit und Unschuld zu finden. Jesus selbst erwähnt bei Matthäus die Lilie, um Gottes Fürsorge zum Ausdruck zu bringen und die Schönheit der Schöpfung Gottes hervorzuheben:

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie

ANgeDACHT - Gedanken zum Monatswort für den Januar

Monatswort Januar 2025
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Jesus Christus spricht:
Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!
Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!

Lukas 6,27-28

Wenn uns das gelänge, hätten wir dann weltweiten Frieden? Wäre dann der Hass besiegt? Wäre dann Leuten wie z.B. Putin das Handwerk gelegt? Ist das das eine gangbare Strategie für die Erringung des Friedens an so vielen Orten in unserer Welt. Ich war schockiert, als ich dieser Tage in einem Interview mit Kardinal Marx gelesen habe, dass es in 92 Ländern der Erde kriegerische Konflikte gäbe. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es 194

Was war in der Woche 1 wichtig?

Rund um die Johanneskirche
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Die erste Woche des neuen Jahres liegt nun hinter uns. Am Montag ist Epiphanias und dann beginnt auch schon die Epiphanias-Zeit. Viel ist da bei uns in der Gemeinde noch nicht passiert. Es gab die ersten beiden Beerdigungen des Jahres in dieser Woche und kommende Woche wird es die erste Taufe geben.

Mit Beginn des neuen Jahres haben wir eine wichtige Veränderung in unserer Gemeinde eingeführt. Wir haben bei unseren Gottesdiensten einen neuen Rhythmus eingeführt. Man könnte auch Raster oder Schema sagen, aber Rhythmus ist ein guter Begriff, weil doch die Gottesdienste unserem Leben auch einen

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 20 - Die Rose

Die Rose
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Wie gesagt: Viele Blumen haben eine Bedeutung. Denken wir nur an Rote Rosen. Sie sind Sinnbild der Liebe. Wem fällt da nicht sofort Goethes Heideröslein ein? Bei der Rose denken wir natürlich auch an die Lutherrose, ein Symbol unserer Konfession. Martin Luther selbst hat sein Wappen, das er 1530 auf der Veste Coburg durch Kurprinz Johann Friedrich erhalten hat, in einem seiner Briefe wie folgt beschrieben:

„Ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erste sollte ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den

ANgeDACHT - Prüft alles und behaltet das Gute!

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

So hat es der Apostel Paulus seinen Thessalonichern ins Stammbuch geschrieben. Und die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen hat vor vier Jahren den 1. Thessalonicher 5,21 als Jahreslosung für das Jahr 2025 ausgesucht. Gott, wie lange sind diese vier Jahre her? Wer erinnert sich noch an die Zeit, die gefühlt so lange vor dem Krieg in der Ukraine und der großen Fluchtbewegung war? Ja, vor vier Jahren haben wir uns noch mit dem Thema Corona auseinandergesetzt. Tja, und heute? Ich glaube, dass dieser Vers genau richtig für das neue Jahr ist.

Es geht darum, die Dinge zu prüfen und nicht

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 19 – Altarblumen - Lasst Blumen sprechen

Altarblumen - Lasst Blumen sprechen
Bildrechte Martin Dubberke

Wer in eine Kirche kommt, sieht auch immer Blumen. Da stehen Blumen auf dem Altar oder neben dem Altar. Aber warum ist das eigentlich so?

Jetzt könnte ich sagen, wenn wir zu Hause Besuch bekommen, dann decken wir ja auch den Tisch und stellen einen Blumenstrauß auf den Tisch oder wenn geheiratet wird, dann gibt es tollen Blumengestecke und Blumengirlanden oder wenn ich in ein Restaurant oder Café gehe, steht auch immer eine Blume auf dem Tisch. Die Blumen sagen: Schön, dass Du da bist, und wir wünschen Dir eine schöne Zeit bei uns.

Aber wie ist das in der Kirche? Auch hier erfüllen die

Was war in der Woche 52 wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Was war das für eine Woche? Unsere Kirchen waren voll bis unters Dach. Ja, es war wieder Heiligabend und die Menschen strömten in unsere Gottesdienste und das war auch gut so. Es war uns gelungen, mit Hilfe von Kolleginnen und Kollegen, am Heiligen Abend an allen Orten Gottesdienste zu feiern. Hier geht ein besonderer Dank auch an Pfrn. Elke Schnabel und Pfr. i.R. Uli Seegenschmiedt. Und es war für alle Beteiligten wieder ein großer Kraftakt. Und das in Zeiten, in denen wir viel improvisieren müssen, weil wir ein komplett neues Team sind, das zum ersten Mal in dieser Konstellation Weihnachten

Was war in der Woche 51 wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Einführung

Am Sonntag wurde Diakon Ralf J. Tikwe durch den Dekan in sein Amt eingeführt. Es war ein festlicher Gottesdienst, in dem Dekan Hammerbacher auch gepredigt hat. Es ging um die Hoffnung, aber auch um die Herausforderungen, vor die unsere Kirche und insbesondere auch unsere Gemeinde gestellt ist. Dekan Hammerbacher hob hervor, dass wir in schwierigen Zeiten leben und hob dann jeden einzelnen aus dem Team hervor, der seinen Beitrag in dieser Gemeinde leistet. Neben der Hoffnung stand auch das Thema Gnade mit im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes. Ein Thema, das insbesondere Diakon Tikwe

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 18 – Noch mehr Kerzen - Eine für jede Lebenslage

Noch mehr Kerzen
Bildrechte Martin Dubberke

Es gibt noch weitere Kerzentraditionen. So haben wir z.B. auch Kerzentische, auf denen wir mit einem Gebet verbunden, eine Kerze anzünden. Kürzlich bat mich ein katholischer Freund, ob ich nicht für ihn beten könnte und da ich gerade in der Nähe einer katholischen Kirche war, betrat ich sie und zündete für ihn eine Kerze an, fotografierte sie und schicke sie ihm, damit er wusste, dass ich für ihn gebetet habe. Als er das Bild mit der Kerze bekam, schrieb er mir zurück: „Ein bisschen katholisch bist Du schon…“ – Bin ich das wirklich? Wir haben in unserer Christuskirche in Garmisch auch einen

Was war in der Woche 50 wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Kirchenvorstand - Konstituierende Sitzung

Der wohl wichtigste Termin in dieser Woche war am Dienstag die konstituierende Sitzung unseres neuen Kirchenvorstands. Neben all den Regularien, die zu so einer Sitzung gehören, haben wir in dieser Sitzung auch zwei weitere Mitglieder berufen. Sie erinnern sich, dass wir acht Mitglieder des Kirchenvorstands gewählt haben und zwei berufen werden. So haben wir in dieser Sitzung Karin Rupprecht und Walter Heiligenstetter berufen. Sie sitzen damit mit Sitz und Stimme im Kirchenvorstand.

Ebenso haben wir in dieser den neuen Finanzausschuss gebildet. Zum

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 17 – Kerzen - Die Orientierungslichter unseres Lebens

Kerzen - Die Orientierungslichter unseres Lebens
Bildrechte Martin Dubberke

Als ich kürzlich in Meran in der Kirche St. Nikolaus war, habe ich 26 Altarkerzen gezählt. Es war ein großartiger Altar, der wir ein Marienmantel angelegt war. Bei uns in der Johanneskirche sind wir dahingegen etwas bescheidener. Hier stehen zwei Altarkerzen auf dem Altar. Aber welche Bedeutung haben eigentlich diese Kerzen? Sollen sie einfach nur eine schöne Stimmung machen? Sollen sie zum Nachdenken und Meditieren einladen? Sollen sie bei uns eine festliche Atmosphäre auslösen? Naja, mit zwei Kerzen wäre das wohl eher ein Candlelight-Dinner. Wobei, ein Candlelight-Dinner mit Gott?

Das

Was war in der Woche 49 wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

EINFÜHRUNG – EIN BEWEGENDER MOMENT

Der Erste Advent, unser Kirchenneujahr war in diesem Jahr auch durch die Entpflichtung des alten Kirchenvorstands und die Verpflichtung des neuen Kirchenvorstands geprägt. Von denen, die aus dem Kirchenvorstand ausgeschieden sind, sind manche fast dreißig Jahre dabei gewesen. Zum Abschied nahm Pfr. Martin Dubberke noch einmal alle in den Arm. Es war ein emotionaler und bewegender Moment. Eine Ära ging zu Ende. Gleichzeitig ist der neue Kirchenvorstand deutlich jünger geworden. Am 10. Dezember wird sich nun der neue Kirchenvorstand in nicht öffentlicher

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 16 – Es werde Licht

Es werde Licht
Bildrechte Martin Dubberke

Gleich nachdem Gott Himmel und Erde geschaffen hatte, schuf er das Licht. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis. und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. (1. Mose 1, 3-5)

Das Licht ist untrennbar mit Gott verbunden. Und so spielt natürlich auch das Licht in unseren Kirchen eine wichtige Rolle. Es gibt Kirchen, da kommt man rein und hat das Gefühl, mit einem Male in einer vollkommen anderen Welt zu sein. Mit einem Male ist die Welt da draußen

ANgeDACHT – Licht der Hoffnung und des Mutes

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!  Jesaja 60,1

Als ich den Monatsspruch für Dezember lese, geht mir das Herz auf und für einen Moment kehren Ruhe und Gelassenheit bei mir ein. Es ist, als wenn für einen Moment diese Welt um mich herum verschwindet. Einfach mal nicht da ist. Die Kriege mit all ihren Folgen. Die Streitigkeiten und Egoismen. Das Zerbrechen der Regierungskoalition und nun das ganze Nachkarten darüber, wer den Bruch der Koalition geplant und vorbereitet hat. Die Diskussionen um ein D-Day Papier. Schon allein der

KIRCHENAUSSTATTUNG: Folge 15 – Alles in Farbe – Schwarz

Alles in Farbe - Schwarz
Bildrechte Martin Dubberke

Als ich mir kürzlich ein neues Collarhemd gekauft habe, habe ich mir auch endlich eine schwarze Stola zugelegt. Damit habe ich nun alle liturgischen Farben. Schwarz ist – glaube ich – die einzige liturgische Farbe, die für sich selbst spricht und auch von allen erkannt wird, die nicht wissen, dass es liturgische Farben gibt. Es ist die Farbe der Trauer. Aber Schwarz gehört nicht zu den Hauptfarben in der Evangelischen Kirche. Das sind Violett, Weiß, Rot und Grün. Schwarz ist eine sogenannte liturgische Nebenfarbe. Schwarz ist die Farbe der Trauer und wird daher bei Beerdigungen oder auch am

Was war in der Woche 48 wichtig?

Rund um die Johanneskirche
Bildrechte Martin Dubberke

Umweltausschuss und Blühpakt

Am Dienstag dieser Woche hatte sich der Umweltausschuss zu einem Ortstermin im Kirchhof der Johanneskirche verabredet. Mit dazu kam auch Förster Joachim Mark um den Umweltausschuss zu beraten. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung zur Teilnahme an einer neuen Runde des Blühpaktes und damit die Frage, wie man auf unseren Grundstücken noch mehr tun kann, damit Bienen und andere Insekten gute Lebensmöglichkeiten haben. Eine weiter Frage war bei dieser Gelegenheit auch zu schauen, welche Nistmöglichkeiten Fledermäuse bei uns haben. Wer im Sommer Abends bei uns an der