Pfrn. Uli Wilhelm

ANgeDACHT - Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

Pfarrerin Uli WilhelmAm 14. Februar ist Valentinstag. Ein Fest der Liebenden. Egal, ob man frisch verliebt ist oder schon lange gemeinsam den Lebensweg teilt – die Liebe ist es wert, gefeiert zu werden. Man beschenkt sich mit Blumen, Süßigkeiten oder anderen kleinen Zeichen der Zuneigung. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, heißt es. Vielleicht gilt das ja auch für die Liebe? „Du bist mir wichtig. Du bedeutest mir viel. Ohne Dich wäre mein Leben weniger reich. Ich liebe Dich!“ Es tut gut, solche Sätze zu hören. Da wird einem warm ums Herz.

Vom Leichtsinn des Glaubens

Pfr. Martin DubberkeLiebe Gemeinde!

Ich kann mich noch gut an den 90. Geburtstag meiner Großmutter erinnern. Die ganze Familie war zusammengekommen, meine Oma hob das Glas und sagte: "Ich dank meinem Herrgott, dass er mich hat so alt werden lassen. Jetzt hoff ich, dass er mich bald zu sich heimholt!" "Mei, die hat einen Glauben!" seufzte ihr jüngster Bruder. "Ich weiß nicht, ich kann's mir einfach nicht vorstellen, dass es einen Gott gibt. Wenn's Leben aus ist, dann ist es eben aus. Wenn ich mal gestorben bin, dann könnt ihr euch das ganze Brimborium sparen, mit Pfarrer und Kirche und Gebeten. Am liebsten wär's mir, wenn meine Asche einfach irgendwo in den Wind gestreut würde!"

Nach vorne blicken - Predigt am 3. Sonntag nach Trinitatis

Pfarrerin Uli WilhelmLiebe Gemeinde, es gibt viel Sehnsucht zurzeit nach Geschichten, die gut ausgehen. Kranke, die wieder gesundwerden, Verschwörungstheoretiker, die wieder zur Vernunft finden, Betriebe, die neue Ideen entwickeln und so die Krise überstehen. Hoffnungsgeschichten sind das, die uns gut tun angesichts hoher Infektionszahlen, schrecklicher Todesfälle und angesichts der Einschränkungen, die wir hinnehmen müssen.

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