Pfr. Martin Dubberke

Unser Gemeindeteam wünscht frohe Weihnachten - Eine Online-Andacht

Das Gemeindeteam
Bildrechte Martin Dubberke

Für alle, die heuer zu Weihnachten nicht in unsere Gottesdienste in Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Burgrain, Farchant oder Oberau kommen können, haben wir diesen Weihnachtsgruß gemacht. Jede und jeder von uns hat sich eine Figur aus der Krippe ausgesucht und so ist gewissermaßen eine ganz besondere Weihnachtskrippe entstanden.

Mitgemacht haben:

  • Steffi Ehrlich, Pfarramtssekretärin
  • Elisabeth Beer, Mesnerin
  • Karl Wilhelm, Pfarrmann
  • KMD Wilko Ossoba-Lochner, Kirchenmusiker
  • Pfarrerin Birgit Schiel, Krankenhausseelsorgerin
  • Pfarrerin Uli Wilhelm, Garmisch
  • Pfarrer Martin Dubberke

ANgeDACHT - Ein anderer Advent

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Es ist Advent und kaum einer merkt es. Es gibt keine Adventsmärkte. Auf den Straßen fehlt der Duft von Glühwein, Bratwurst und Co. Es gibt keine Buden oder Stände auf den Straßen. Es fehlt die ganze Musik, die ganzen amerikanischen Weihnachtsschlager, über die manch einer sich jedes Jahr ärgert. In diesem Jahr ärgern sie uns nicht. Den Wunsch hat uns Corona erfüllt, aber dafür gibt es andere Dinge, die uns nicht gefallen, die ganzen Beschränkungen bei den Besuchen. Aber es geht noch weiter. Als ich diese Woche beim Metzger meines Vertrauens war, fragte eine Kundin den Juniorchef, ob er schon

ANgeDACHT - Was mich gerade bewegt

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Eigentlich wäre ich kommende Woche mit meinen beiden Söhnen nach Berlin gefahren, um meine Mutter zu besuchen und mit ihr ihren 88. Geburtstag zu feiern. Gesehen haben wir uns zum letzten Mal an ihrem 87. Geburtstag. Alle weiteren Pläne, sie zu besuchen, sie zu sehen, sie in die Arme zu schließen, sie zu herzen hat in diesem Jahr dieses kleine miese, fiese Corona-Virus COVID-19 zu nichte gemacht.

Das tut weh. Und ich glaube, dass das vielen von Euch, genauso geht. Wir haben seit März eine Berg- und Talfahrt der Gefühle hinter uns, der Ängste und auch der Hoffnungen. Auch für uns als

ANgeDACHT - Eine Brücke über das Höllental

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Martin Dubberke

Der eine oder die andere wird vielleicht in der Zeitung gesehen haben, dass ich zusammen mit Josef Konitzer die neue Brücker über das Höllental am vergangenen Samstag gesegnet habe. Natürlich habe ich mir da ein paar Gedanken vorher darüber gemacht. Sprich: Ich habe mich mal in der Bibel auf die Suche nach Brücken und Stegen gemacht. Und soll ich was verraten? An keiner einzigen Stelle der Bibel kommt das Wort Brücke oder Steg vor. Und dennoch habe ich am Samstag etwas gesegnet, das es in der Bibel gar nicht gibt: Eine Brücke, die neue Höllentalbrücke, also eine Brücke, die über das Höllental

ANgeDACHT - Die Werke des Teufels

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Pfr. Martin Dubberke

Alle, die glauben, dass ich mir unter dieser Überschrift Gedanken über bestimmte Politiker, Parteien oder so machen werde, haben sich gewaltig getäuscht, denn „Werke des Teufels“ sind drei Worte aus dem Ersten Brief des Johannes, Kapitel 3, Vers 8: „Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“, die mich angesprochen haben, weil mir hier natürlich sofort der Teufel als der Versucher schlechthin einfällt. Erinnern wir uns nur mal an die Geschichte mit Jesus, als er vierzig Tage in der Wüste

ANgeDACHT - Er führet mich auf rechter Straße

Pfr. Martin Dubberke
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„Er führet mich auf rechter Straße.“ – In meinem unschuldigen Konfirmandenglauben vor vierzig Jahren, hatte ich ein anderes Bild als heute von diesem Vers aus dem Psalm 23. Damals glaubte ich noch daran, dass er mich wirklich an seine Hand nimmt und darauf achtet, dass ich nicht vom Weg abkomme. Das hat sich mittlerweile geändert. Heute habe ich dieses wunderbare, romantische Bild nicht mehr.

Und dennoch führt er mich auf rechter Straße. Aber nimmt er mich wirklich wie ein Kind an seine Hand? Er führt mich, aber ganz anders. Ich habe sein Wort, ich habe die ganzen Geschichten der Bibel von

ANgeDACHT - Nicht verzagen

Pfr. Martin Dubberke
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Was für eine wundervolle Kombi von Losung und Lehrtext!

Bis hierher hat uns der HERR geholfen.
1. Samuel 7,12

Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
2. Korinther 4,8

Und ganz ehrlich, es liest sich ein wenig wie mein Lebensprogramm, mein Lebenslauf, der ja nun in der Tat mit einigen Herausforderungen verbunden war, wenn ich das mal so charmant umschreiben darf. Und ich kann bis zum heutigen Tage immer wieder sagen: "Ja, Gott, bis hierher hast Du mir geholfen. Danke!" - Hätte er mir nämlich nicht geholfen und vor allem, hätte

ANgeDACHT - Dem Blick standhalten

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Pfr. Martin Dubberke

Es gibt manchmal so Situationen, da frage ich mich, wie das eigentlich so war, wenn Gott jemandem im Traum begegnet ist oder in einem Dornbusch oder wie auch immer. Wie muss ich mir das vorstellen?

Meine Augen sehen stets auf den HERRN?

Aber hat Gott nicht einmal zu Mose gesagt, dass man es gar nicht aushalten würde, ihn zu sehen?

Ich stelle fest, dass es einfacher ist, in der Bibel zu lesen, dass Gott dem und dem begegnet ist, weil sofort das Kino im Kopf beginnt. Aber mal Hand aufs Herz: Das, was in der Bibel so selbstverständlich erzählt wird, dass Gott zu Abraham, zu Mose oder zu Hiob

ANgeDACHT - Eine Art von Kind-Vater-Beziehung

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Pfr. Martin Dubberke

In dieser Woche hat mich eine Strophe aus Neanders Lied „Wunderbarer König“ sehr bewegt:

„Himmel, lobe prächtig deines Schöpfers Taten mehr als aller Menschen Staaten. Großes Licht der Sonne, schieße deine Strahlen, die das große Rund bemalen. Lobet gern, Mond und Stern, seid bereit, zu ehren einen solchen Herren.“

„Himmel, lobe prächtig deines Schöpfers Taten mehr als aller Menschen Staaten.“ Spannende Worte in diesen Zeiten, in denen viel von Freiheit und Obrigkeit die Rede ist. In diesen Zeiten Freiheit zu erleben, zu erfahren, hat sich vollends verändert. Manche empfinden Freiheit im

ANgeDACHT - Masken

Pfarrer Martin Dubberke mit Mund-Nasen-Bedeckung
Bildrechte Martin Dubberke

Na, haben Sie mich wiedererkannt? – Wie gut kennen Sie meine Augen? Ab morgen ist Maskenpflicht und dann schaut man sich wieder mehr in die Augen. Aber eigentlich hätte es aus Gründen der Nächstenliebe eine Selbstverständlichkeit sein müssen, schon vorher eine solche zu tragen. Die Maske, die ich trage schützt andere und die Maske, die der andere trägt, schützt mich. So einfach kann Nächstenliebe funktionieren. Also, eigentlich alles ganz einfach.  Und das Ganze geht noch weiter. Die Maske, die ich gerade getragen habe, hat Traudi für mich genäht. Traudi ist eine tolle Frau aus unserer