ANgeDACHT

ANgeDACHT - Trinitatis

Pfarrerin Uli Wilhelm
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Wohltätige Zuwendung, Glück und Schutz – sehnen Sie sich auch danach? Können Sie haben! Am Ende jedes Gottesdienstes wird Ihnen das im Segen zugesprochen. Wikipedia weiß: „Ziel des Segens ist die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung.

ANgeDACHT - Dem Blick standhalten

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte: Pfr. Martin Dubberke

Es gibt manchmal so Situationen, da frage ich mich, wie das eigentlich so war, wenn Gott jemandem im Traum begegnet ist oder in einem Dornbusch oder wie auch immer. Wie muss ich mir das vorstellen?

Meine Augen sehen stets auf den HERRN?

Aber hat Gott nicht einmal zu Mose gesagt, dass man es gar nicht aushalten würde, ihn zu sehen?

ANgeDACHT - Zehn Schätze

Pfarrerin Birgit Schiel
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Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, wie können wir Glück messen? Wir messen doch so viel und so gern: wie stark ist das Bruttosozialprodukt gewachsen? Wie viel Geld hat ein Unternehmen gemacht? Wie hoch muss der Versicherungsbeitrag sein, wenn ein Mensch raucht, trinkt und schon so und so alt ist? Wie viel Geld geben wir einem Pfleger für das Waschen und Anziehen eines alten Menschen? Wie viel Zeit darf er dafür maximal aufwenden? Wieviel darf ein Erzieher verdienen, der unsere Kinder für die Zukunft vorbereitet?

ANgeDACHT - In hundert Jahren

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Vor einigen Jahren habe ich mit Schülern eine Übung gemacht, eine Gedankenreise: Malt euren Lebensweg von der Geburt bis zu eurem 1. Schultag. Bei zwei Geburtstagen an die du dich erinnerst stellst du Schilder auf und malst was drauf, das dich damals am meisten gefreut hat. Und dann mal noch weiter und stellt Schilder auf, auf denen nur noch Jahreszahlen draufstehen: 30 – 40 – 50 bis 100.  So, und dann stell dich in Gedanken ganz ans Ende hin. Dann dreht euch um und schaut zurück. Was seht ihr da alles? Was soll da alles sein?

ANgeDACHT - Masken

Pfarrer Martin Dubberke mit Mund-Nasen-Bedeckung
Bildrechte: Martin Dubberke

Na, haben Sie mich wiedererkannt? – Wie gut kennen Sie meine Augen? Ab morgen ist Maskenpflicht und dann schaut man sich wieder mehr in die Augen. Aber eigentlich hätte es aus Gründen der Nächstenliebe eine Selbstverständlichkeit sein müssen, schon vorher eine solche zu tragen. Die Maske, die ich trage schützt andere und die Maske, die der andere trägt, schützt mich. So einfach kann Nächstenliebe funktionieren.

ANgeDACHT - Was wirklich wichtig ist

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Fällt es Ihnen auch auf? Zurzeit nehmen Menschen mehr Rücksicht aufeinander. Es wird nicht gedrängelt und kaum geschimpft. Mancher bedankt sich bei der Kassenkraft im Supermarkt oder beim Postboten. „Helden des Alltags“ werden Leute plötzlich genannt, deren Arbeit früher kaum beachtet und geachtet wurde. <--break->Die Menschen grüßen einander, man winkt sich freundlich zu. Jüngere erledigen Einkäufe für Ältere. Ehrenamtliche nähen Schutzmasken für andere. Vor der Tür steht Kuchen, den die Nachbarin vorbeigebracht hat. Auf die Straße haben Kinder mit bunten Kreiden geschrieben: „Bleibt gesund!“ Wer mit offenen Augen durch unseren Ort geht, entdeckt an verschiedenen Stellen bunt bemalte Steine, die den Menschen Freude machen sollen. Und plötzlich melden sich per Telefon oder Mail Leute, zu denen der Kontakt eigentlich längst abgerissen war.

ANgeDACHT - Hoffnungsvolle Begegnung

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"Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!" Wie sehr habe ich das letzte Woche vermisst zu hören aus dem Mund einer meiner Brüder und Schwestern!

Am Ostermorgen freute ich mich so sehr, wieder einmal mit Orgelbegleitung singen können, dass ich im festlichen Ostergewand viel zu früh in der Kirche war. Um nur endlich mal wieder, wenigstens mit EINEM anderen Christen , ganz real, in 3D und Echtzeit, singen zu können. Ich dachte, es wären wohl nur der Organist da und ich.