ANgeDACHT

ANgeDACHT - Masken

Pfr. Martin Dubberke | Standbild aus der Videoandacht für Sonntag Misericordias Domini 2020Na, haben Sie mich wiedererkannt? – Wie gut kennen Sie meine Augen? Ab morgen ist Maskenpflicht und dann schaut man sich wieder mehr in die Augen. Aber eigentlich hätte es aus Gründen der Nächstenliebe eine Selbstverständlichkeit sein müssen, schon vorher eine solche zu tragen. Die Maske, die ich trage schützt andere und die Maske, die der andere trägt, schützt mich. So einfach kann Nächstenliebe funktionieren.

ANgeDACHT - Was wirklich wichtig ist

Pfarrerin Uli WilhelmFällt es Ihnen auch auf? Zurzeit nehmen Menschen mehr Rücksicht aufeinander. Es wird nicht gedrängelt und kaum geschimpft. Mancher bedankt sich bei der Kassenkraft im Supermarkt oder beim Postboten. „Helden des Alltags“ werden Leute plötzlich genannt, deren Arbeit früher kaum beachtet und geachtet wurde. <--break->Die Menschen grüßen einander, man winkt sich freundlich zu. Jüngere erledigen Einkäufe für Ältere. Ehrenamtliche nähen Schutzmasken für andere. Vor der Tür steht Kuchen, den die Nachbarin vorbeigebracht hat. Auf die Straße haben Kinder mit bunten Kreiden geschrieben: „Bleibt gesund!“ Wer mit offenen Augen durch unseren Ort geht, entdeckt an verschiedenen Stellen bunt bemalte Steine, die den Menschen Freude machen sollen. Und plötzlich melden sich per Telefon oder Mail Leute, zu denen der Kontakt eigentlich längst abgerissen war.

ANgeDACHT - Hoffnungsvolle Begegnung

Pfarrerin Birgit Schiel"Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!" Wie sehr habe ich das letzte Woche vermisst zu hören aus dem Mund einer meiner Brüder und Schwestern!

Am Ostermorgen freute ich mich so sehr, wieder einmal mit Orgelbegleitung singen können, dass ich im festlichen Ostergewand viel zu früh in der Kirche war. Um nur endlich mal wieder, wenigstens mit EINEM anderen Christen , ganz real, in 3D und Echtzeit, singen zu können. Ich dachte, es wären wohl nur der Organist da und ich.

ANgeDACHT - Karfreitag

Pfarrerin Uli WilhelmLiebe Schwestern und Brüder,
in dieser Woche jährt sich der Todestag Dietrich Bonhoeffers zum 75. Mal. Am 9. April 1945, kurz vor Kriegsende, war der Pfarrer wegen seiner Beteiligung am Widerstand gegen das NS-Regime im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet worden. „Für mich ist das das Ende. Aber auch der Anfang.“ So soll er kurz vor seinem Tod gesagt haben.

ANgeDACHT - Eigentlich Gründonnerstag

Pfarrerin Irene Konrad | Bild: Hanns-Martin Hager„Eigentlich“ färben wir jetzt daheim immer die Ostereier. „Eigentlich“ gibt es da immer Spinat zum Mittagessen. (Obwohl wir natürlich alle wissen, dass Gründonnerstag von Greinen, wie Weinen kommt und nicht von der Farbe Grün.) Aber Spinat passt halt. Und „Eigentlich“ feiern wir in der Gemeinde an Gründonnerstag immer die Einsetzung des Abendmahls.

ANgeDACHT - Hosanna

Pfr. Martin DubberkeKönnen Sie sich noch an Andrew Lloyd Webbers Rockoper „Jesus Christ Superstar“ erinnern? Das war 1973, als die Verfilmung in die Kinos kam. Wann immer ich an „Jesus Christ Superstar“ denke, klingt in meinem inneren Ohr das

„Hosanna,
Hey Sanna Sanna Sanna Hosanna
Hey Sanna Hosanna“

ANgeDACHT - Bleiben Sie gesund

Pfarrerin Birgit SchielSoll das ein schlechter April-Scherz sein? „Bleiben Sie gesund“?!  - In der aktuellen Situation könnten diese Worte in den Verdacht geraten, als ein trauriger, schlechter Scherz zu gelten.

Und dennoch hört man sie überall. An der Kasse am Supermarkt, bei der Post. Wenn man sich auf der Straße begegnet und kurz in sicherem Abstand miteinander redet, verabschiedet man sich mit diesen Worten. Fremde wünschen sich gegenseitig diese Worte, bei jedem Telefonat höre ich es zum Abschied: „Bleiben Sie gesund.“

ANgeDACHT - Es sind seltsame Zeiten

Pfarrerin Irene Konrad | Bild: Hanns-Martin HagerWir sollen Abstand halten und doch zusammenstehen. Wir brauchen es mehr denn je, dass wir einander Zeichen der Zuneigung und Zusammengehörigkeit schenken und dürfen uns doch nicht nahekommen. Und für so viele Menschen ist es wirtschaftlich richtig schwer. Von jetzt auf gleich brechen alle Aufträge weg. Kein Einkommen mehr! Und so viel andere können sich kaum retten vor Arbeit. Ich habe einen Text gefunden, erzählt nach einer Biblischen Geschichte, der mir in diesen Tagen wichtig geworden ist:

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