ANgeDACHT

ANgeDACHT - Sommersonnenwende

Pfarrerin Birgit SchielSommersonnwende, Johannifeuer, Midsommer bei IKEA, Sunnawenhansl-Frohfeuer, egal, wie man es nennen mag, es ist eine Gelegenheit. Für das Jahr 2020 ist jetzt der Moment zwischen Einatmen und Ausatmen. Nicht immer weitermachen, mehr und schneller. Die Halbzeit ist Pausenzeit, wie beim Fußball. Zeit sich umzuschauen, zurückzublicken auf die letzten Monate, nach vorne zu schauen. Zeit auch, um nach innen zu schauen, auf das, was unsichtbar ist. Was im Dunkeln, im Verborgenen liegt und doch mein Leben zusammenhält, auf geheimnisvolle Weise, durch Jahr und Tag hindurch.

ANgeDACHT - Die Sache mit der Überraschung

Pfarrerin Birgit SchielLiebe Gemeinde,
Sie kennen vielleicht noch eine Werbung vergangener Tage: Eine Mama will zum Einkaufen fahren und das Kind ruft hinterher: „Mama, Mama, bring mir was mit. Was zum Spielen, und Schokolade. Und eine Überraschung!“ Die Mama steht etwas überfordert da, aber im Supermarkt entdeckt sie, Gott sei Dank, das Überraschungsei. Spiel, Spaß, Spannung UND Schokolade. Alles drin in EINEM Ei. Das Kind freut sich, die Mama darf sich als gute Mutter fühlen.

ANgeDACHT - Trinitatis

Pfarrerin Uli WilhelmWohltätige Zuwendung, Glück und Schutz – sehnen Sie sich auch danach? Können Sie haben! Am Ende jedes Gottesdienstes wird Ihnen das im Segen zugesprochen. Wikipedia weiß: „Ziel des Segens ist die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung. Der Segen erfolgt mit Worten und Gebärden, die die wohltätige Zuwendung eines Gottes symbolisieren“. Auch wer nicht oft in den Gottesdienst geht, ist  vermutlich schon oft gesegnet worden. Bei der Taufe, bei der Konfirmation oder Firmung, bei der Trauung. Und eigentlich bei jedem „Pfiaddi“ – was ja nichts Anderes heißt als „Behüt dich Gott!“. Vielfach gesegnete Menschen sind wir. Merkt man uns das eigentlich an? Spüren wir etwas von der Kraft, die im Segen steckt?

ANgeDACHT - Dem Blick standhalten

Pfr. Martin DubberkeEs gibt manchmal so Situationen und dann frage ich mich, wie das eigentlich so war, wenn Gott jemandem im Traum begegnet ist oder in einem Dornbusch oder wie auch immer. Wie muss ich mir das vorstellen?

Meine Augen sehen stets auf den HERRN?

Aber hat Gott nicht einmal zu Mose gesagt, dass man es gar nicht aushalten würde, ihn zu sehen?

ANgeDACHT - Zehn Schätze

Pfarrerin Birgit SchielLiebe Schwestern und Brüder im Glauben, wie können wir Glück messen? Wir messen doch so viel und so gern: wie stark ist das Bruttosozialprodukt gewachsen? Wie viel Geld hat ein Unternehmen gemacht? Wie hoch muss der Versicherungsbeitrag sein, wenn ein Mensch raucht, trinkt und schon so und so alt ist? Wie viel Geld geben wir einem Pfleger für das Waschen und Anziehen eines alten Menschen? Wie viel Zeit darf er dafür maximal aufwenden? Wieviel darf ein Erzieher verdienen, der unsere Kinder für die Zukunft vorbereitet? Wieviel Zeit dürfen Eltern für ihre Kinder verwenden um sie zu liebevollen, aufrechten Menschen zu erziehen? Wir messen lauter Dinge, die unwichtig sind, wie schon der kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry erstaunt über uns Menschen feststellte.

ANgeDACHT - In hundert Jahren

Pfarrerin Irene KonradVor einigen Jahren habe ich mit Schülern eine Übung gemacht, eine Gedankenreise: Malt euren Lebensweg von der Geburt bis zu eurem 1. Schultag. Bei zwei Geburtstagen an die du dich erinnerst stellst du Schilder auf und malst was drauf, das dich damals am meisten gefreut hat. Und dann mal noch weiter und stellt Schilder auf, auf denen nur noch Jahreszahlen draufstehen: 30 – 40 – 50 bis 100.  So, und dann stell dich in Gedanken ganz ans Ende hin. Dann dreht euch um und schaut zurück. Was seht ihr da alles? Was soll da alles sein?

ANgeDACHT - Die Frage

Pfarrer Hanns-Martin HagerWenn ich die täglich fast gleich klingenden Meldungen zur aktuellen gesundheitspolitischen Lage in den Nachrichten höre, regt sich in mir eine Stimme, die sagt: „Ich frage mich, wo das alles hinführt?“ Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Dann fragen Sie sich. Obwohl es scheinbar ein und dieselbe fragende Person ist, umfasst sie offenbar zwei voneinander verschiedene „Instanzen“: ein „Ich“, das fragt, und ein „mich“, das gefragt wird. - Vielleicht halten Sie das hier für spitzfindige Wortklauberei. Das ist es aber nicht.

Seiten

Subscribe to RSS - ANgeDACHT