ANgeDACHT

ANgeDACHT - Ostern im Frühling

Pfarrerin Irene KonradÜberall nur Matsch und Dreck, kahle Bäume, alles grau in grau.  Wann wird es endlich wieder warm? Wann kommt der Frühling? Sehnsüchtig suche ich im Garten nach den ersten Blumen. Und es gibt sie tatsächlich: Viele kleine gelbe Winterlinge, versteckt und geschützt unter Gebüsch, Leberblümchen und weiße Buschwindröschen mit zerzausten Blättern.

ANgeDACHT - Das Schöne

Pfr. Martin DubberkeLasst uns heute mal über das Schöne nachzudenken. Wie passend und hilfreich ist uns dabei der Wochen-Psalm 25, weil wir ja in der Reminiscere-Woche sind und wir uns ja auch mit dem Erinnern beschäftigen wollen.

Der Psalmbeter macht eine lange Aufzählung dessen, woran sich Gott erinnert oder erinnern möge:

ANgeDACHT - Das Notwendige

Pfr. Martin Dubberke„Nicht die Welt aus den Angeln zu heben, sondern am gegebenen Ort das im Blick auf die Wahrheit Notwendige zu tun, kann die Aufgabe sein.“

Dieses Zitat stammt aus Dietrich Bonhoeffers Ethik. Und ich finde, dass er uns mit so einem Satz erdet und zugleich auch deutlich macht, dass wir als Kirche oder auch als einzelne Christinnen und Christen nicht die Welt retten können und müssen, weil wir uns daran nämlich verheben würden, denn wir sind nicht Jesus Christus. Aber wir dürfen auch nicht vor den Missständen in aller Welt schweigen.

ANgeDACHT - Ist das Leben womöglich doch schwarz-weiß?

Pfarrerin Birgit SchielWenn wir Angst haben, unter Druck stehen und schnell entscheiden müssen: Dann brauchen wir klare, einfache, schnelle Antworten. Wie mit einem Tunnelblick entscheiden wir dann auf das hin, was wir für das Wesentliche halten, was unseren Werten am ehesten entspricht. Die Welt wird schwarz und weiß, wir müssen uns entscheiden und dann müssen wir auch hinter der Entscheidung stehen, sonst kommt wirklich alles ins Wanken.

ANgeDACHT - Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

Pfarrerin Uli WilhelmAm 14. Februar ist Valentinstag. Ein Fest der Liebenden. Egal, ob man frisch verliebt ist oder schon lange gemeinsam den Lebensweg teilt – die Liebe ist es wert, gefeiert zu werden. Man beschenkt sich mit Blumen, Süßigkeiten oder anderen kleinen Zeichen der Zuneigung. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, heißt es. Vielleicht gilt das ja auch für die Liebe? „Du bist mir wichtig. Du bedeutest mir viel. Ohne Dich wäre mein Leben weniger reich. Ich liebe Dich!“ Es tut gut, solche Sätze zu hören. Da wird einem warm ums Herz.

ANgeDACHT - Schule und Corona

Pfarrerin Irene Konrad"Paul geht in die 9. Klasse Förderschule.  Er hat wache, offene Augen, lacht viel und redet noch mehr. Er kann sich nicht zurückhalten nie und nirgends. Er strotzt vor Kraft und Energie und kann sie nirgends unterbringen. Ein echter Traum für jeden Lehrer. Weder ist er dumm, noch uninteressiert, nur das was eben dran ist, dazu hat er, wie man so schön sagt, null Bock. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich bemerkt habe, was dieser Paul eigentlich alles kann. Nur er wird wahrscheinlich nie eine Chance haben, es irgendwo einzusetzen. So wie er im Moment drauf ist, schafft er nie einen Schulabschluss.  Dazu bräuchte er Ausdauer - er aber ist impulsiv. Dazu müsste er sich zurücknehmen können- er aber verkämpft sich an allen Ecken und Enden.

ANgeDACHT - Im Glauben gehen wir unseren Weg, nicht im Schauen

Pfr. Martin DubberkeDer morgendliche Blick in Losung und Lehrtext oder einfach mal selber die Seiten der Bibel über den Daumen gleiten lassen und sich überraschen zu lassen, wo man landet,  ist gewissermaßen mein morgendlicher geistlicher Espresso, den ich zusammen mit einem Espresso in der Hand genieße, noch bevor ich mit jemand anderem geredet oder an etwas anderes gedacht haben könnte. Und so nehme ich den ersten Schluck von meinem kleinen heißen Kaffee und bin neugierig, welchen Kick mir die Bibel für den Tag geben wird. Und dieses Mal landete mein Daumen auf diesen Versen: 

ANgeDACHT - Naheliegend

Pfarrerin Uli WilhelmEs pressiert mal wieder. Auf keinen Fall will ich den Termin versäumen. Ich muss schleunigst aus dem Haus. Aber, verflixt noch mal, wo ist bloß der Autoschlüssel? Vorhin noch habe ich ihn doch noch in der Hand gehabt, da bin ich sicher. Das gibt's doch nicht! Wie eine Wildgewordene tobe ich durch die Wohnung auf der verzweifelten Suche nach dem Schlüssel. Bis ich mir endlich in die eigene Jackentasche lange. Da ist er ja! Natürlich - längst hatte ich ihn eingesteckt. Ich atme auf und muss lachen über meine eigene Dummheit. Auf das Naheliegende bin ich mal wieder zuletzt gekommen!

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