ANgeDACHT

ANgeDACHT - Von der Kraft des Glaubens

Pfr. Martin DubberkeSind wir etwa ein Glaubensvolk der Verzagten geworden? Wer sagt denn, dass auch nur einer von uns mit seinem Glauben allein dastehen und allein die Welt retten muss? – Niemand!

Wir sind eine Glaubensgemeinschaft, eine Gemeinschaft derer, die an den Gott glauben, der befreit, der erlöst, der Leben schenkt, der für uns sorgt. Ja, Glaube schafft Gemeinschaft. Gemeinsam lässt uns dieser Glaube miteinander und aneinander wachsen, miteinander im Glauben stark werden und sein. Dieser Glaube lässt uns Kräfte entfalten, von denen wir als einzelne kaum glauben möchten, sie zu haben.

ANgeDACHT - Hier stehe ich, ich kann nicht anders

Pfr. Martin DubberkeSchon mal darauf geachtet, was da gerade alles im Wahlkampf passiert? - Da erzählen ganz viele Politikerinnen und Politiker den Menschen alles mögliche, damit sie am Ende des Tages gewählt werden. Sie schwindeln, weil sie dem Wahlvolk nicht wehtun wollen, da sie ja ihre Stimmen brauchen, um an die Macht zu kommen. Und wenn sie sich einig sind, lügen sie sogar dreist gemeinsam. So geschehen im sogenannten Triell auf RTL, als allen Kandidatin und Kandidaten die Frage gestellt wurde, ob die Rente mit Siebzig kommt. Alle drei verneinten. Jeder und jede von uns weiß aber, dass sich die Rente ab siebzig nicht vermeiden lassen wird, weil sonst alles zusammenbricht. Ich persönlich habe mich mit meinem Leben so eingestellt, dass ich bis 70 arbeiten werde.

ANgeDACHT - Kannst Du nicht schlafen, kleiner Bär?

Pfarrerin Uli WilhelmWenn unsere Enkelkinder bei uns übernachten, muss ich ihnen immer ein Bilderbuch vorlesen. Es heißt: "Kannst du nicht schlafen, kleiner Bär?"

Da leben zwei Bären in einer Höhle. Der kleine kann einfach nicht einschlafen, weil er sich so fürchtet vor der Dunkelheit. Da stellt ihm der große Bär Laternen ans Bett, eine kleine zuerst und dann eine ganz große. Aber selbst beim hellen Laternenschein kann der kleine Bär nicht einschlafen. Er weiß nämlich: die Dunkelheit draußen vor der Höhle ist so groß, dass alle Laternen der Welt sie nicht erhellen könnten. Da tut der große Bär etwas Erstaunliches:

ANgeDACHT - Mars und Venus - Von der Ebenbildlichkeit Gottes

Pfarrerin Irene Konrad

Die Pandemie brachte es mit sich, dass wir sowas wie einen „Hochzeitsstau“ hatten. Es waren deutlich mehr Hochzeiten in diesem Jahr, als sonst in diesem Zeitraum. Tja, und da sitzen sie dann vor mir, die jungen Paare: Sie sitzen vor mir, als junges, verliebtes Paar. Wir bereiten den Gottesdienst für ihre Trauung vor. Sie strahlt und redet aufgeregt, ein bisschen zu schnell. Er verlegen, findet es anscheinend etwas peinlich. Ein Lied ist strittig – ein Küsschen und sie kriegt ihn rum. Werden die jungen Leute es schaffen? Oder gehört ihre Ehe zu den zwei Dritteln, die nach kurzer Zeit wieder geschieden werden?

ANgeDACHT - Feenglanz

Pfarrerin Irene KonradGehören Sie zu den Menschen, die am Abend „Rückschau“ halten?  Rückschau auf den vergangenen Tag? Viele Menschen machen das, am Abend noch einmal zurückschauen…

Manche weil sie sich geärgert haben – am Abend kommt noch einmal der ganze Zorn hoch … so ein Mist war das heute…

ANgeDACHT - Das Prinzip Hoffnung

Pfarrerin Uli Wilhelm„Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was erwarten wir? Was erwartet uns? Viele fühlen sich nur als verwirrt. Der Boden wankt, sie wissen nicht warum und von was. Dieser ihr Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht. Einmal zog einer weit hinaus, das Fürchten zu lernen. Das gelang in der eben vergangenen Zeit leichter und näher, diese Kunst ward entsetzlich beherrscht. Doch nun wird … ein uns gemäßeres Gefühl fällig. Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.“ 

ANgeDACHT - Anfassen oder vertrauen?

Pfr. Martin DubberkeWie halten Sie, wie haltet Ihr es eigentlich mit Götzen? Habt Ihr welche? - Es gibt ja auch noch das wunderbare Wort „ergötzen“ – Ich ergötze mich an Deinem Anblick oder einem köstlichen, erfrischenden Eis. Ergötzen, also jemandem Spaß, Vergnügen oder Freude bereiten oder selbst an etwas Vergnügen haben. Ich ergötze mich an der Treue und Liebe Gottes. Das ist doch etwas, wo man gleich spürt, dass da lustvolle, fröhliche Kraft dahintersteckt. Also, woran ergötzen wir uns so?

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