ANgeDACHT

ANgeDACHT - Nicht verzagen

Pfr. Martin DubberkeWas für eine wundervolle Kombi von Losung und Lehrtext!

Bis hierher hat uns der HERR geholfen.
1. Samuel 7,12

Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
2. Korinther 4,8

Und ganz ehrlich, es liest sich ein wenig wie mein Lebensprogramm, mein Lebenslauf, der ja nun in der Tat mit einigen Herausforderungen verbunden war, wenn ich das mal so charmant umschreiben darf. Und ich kann bis zum heutigen Tage immer wieder sagen: "Ja, Gott, bis hierher hast Du mir geholfen. Danke!" - Hätte er mir nämlich nicht geholfen und vor allem, hätte ich ihm nicht vertraut, wäre ich heute nicht seit ziemlich genau einem Jahr hier in Garmisch-Partenkirchen Pfarrer.

ANgeDACHT - Ganz bei Sinnen - end-lich frei sein

Pfr. Hanns-Martin HagerWir sind durch und durch sinnlich. Als Kinder hören, riechen, schmecken, tasten und sehen wir uns ins Leben hinein. Noch diesseits von Sprache und Gedanke entdeckt der kleine Mensch mit Hilfe der fünf Sinne seinen Lebensraum aus Vertrautem im Fremden, aus Vorlieben und Abneigungen. Allein die Sinne vermitteln uns zu Beginn unseres Lebens auf ganz unmittelbare Weise unseren Lebensrahmen zwischen Grenze und Freiheit. Momentan ziehen staatlich angeordnete Maßnahmen enge Grenzen. In essentiellen Bereichen des öffentlichen Lebens werden Menschen nach wie vor hinter Masken gezwungen, obwohl es so unsinnig wie unhygienisch ist.

ANgeDACHT - Vollmond

Pfarrerin Birgit SchielKürzlich erst war wieder Vollmond, und die meisten von uns sind nicht gleich zum Werwolf mutiert. Trotzdem bemerken viele eine Veränderung bei Vollmond, z.B. beim Schlaf, oder im Pflanzenwachstum, bei Ebbe und Flut oder in anderen Bereichen. Etwas, das so fern ist, hat doch ein großen Einfluss auf uns. Physikalisch lässt sich das leicht erklären. Wir bestehen zu 45-80% aus Wasser, je nach Alter, und der Mond lässt mit seiner Anziehungskraft das Wasser der Weltmeere um die Welt schwappen, so dass die Gezeiten entstehen. Mini-Gezeiten in unseren Zellen könnten vieles erklären. Wir können diese Mini-Einflüsse als Humbug abtun oder einfach annehmen, dass wir nicht alles kontrollieren und erklären können.

ANgeDACHT - Ins Staunen kommen

Pfarrerin Irene KonradDer große teure Globus, ein echtes Erbstück, steht etwas angestaubt auf unserem Wohnzimmerschrank. Wir hatten ihn runtergeholt, als ein paar Nachbarskinder – sieben und acht Jahre alt –   zu Besuch waren und stolz behaupteten, dass die Zugspitze der höchste Berg der Welt ist. Und irgendwie kamen wir plötzlich Fahrt: … die höchsten Berge der Welt, ... wo das Meer am aller tiefsten ist...

ANgeDACHT - Sommersonnenwende

Pfarrerin Birgit SchielSommersonnwende, Johannifeuer, Midsommer bei IKEA, Sunnawenhansl-Frohfeuer, egal, wie man es nennen mag, es ist eine Gelegenheit. Für das Jahr 2020 ist jetzt der Moment zwischen Einatmen und Ausatmen. Nicht immer weitermachen, mehr und schneller. Die Halbzeit ist Pausenzeit, wie beim Fußball. Zeit sich umzuschauen, zurückzublicken auf die letzten Monate, nach vorne zu schauen. Zeit auch, um nach innen zu schauen, auf das, was unsichtbar ist. Was im Dunkeln, im Verborgenen liegt und doch mein Leben zusammenhält, auf geheimnisvolle Weise, durch Jahr und Tag hindurch.

ANgeDACHT - Die Sache mit der Überraschung

Pfarrerin Birgit SchielLiebe Gemeinde,
Sie kennen vielleicht noch eine Werbung vergangener Tage: Eine Mama will zum Einkaufen fahren und das Kind ruft hinterher: „Mama, Mama, bring mir was mit. Was zum Spielen, und Schokolade. Und eine Überraschung!“ Die Mama steht etwas überfordert da, aber im Supermarkt entdeckt sie, Gott sei Dank, das Überraschungsei. Spiel, Spaß, Spannung UND Schokolade. Alles drin in EINEM Ei. Das Kind freut sich, die Mama darf sich als gute Mutter fühlen.

ANgeDACHT - Trinitatis

Pfarrerin Uli WilhelmWohltätige Zuwendung, Glück und Schutz – sehnen Sie sich auch danach? Können Sie haben! Am Ende jedes Gottesdienstes wird Ihnen das im Segen zugesprochen. Wikipedia weiß: „Ziel des Segens ist die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung. Der Segen erfolgt mit Worten und Gebärden, die die wohltätige Zuwendung eines Gottes symbolisieren“. Auch wer nicht oft in den Gottesdienst geht, ist  vermutlich schon oft gesegnet worden. Bei der Taufe, bei der Konfirmation oder Firmung, bei der Trauung. Und eigentlich bei jedem „Pfiaddi“ – was ja nichts Anderes heißt als „Behüt dich Gott!“. Vielfach gesegnete Menschen sind wir. Merkt man uns das eigentlich an? Spüren wir etwas von der Kraft, die im Segen steckt?

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