ANgeDACHT - Das wahre Licht

Pfr. Martin Dubberke vor der Johanneskirche in Partenkirchen
Bildrechte: Martin Dubberke

Die Dunkelheit der Heiligen Nacht ist ein Symbol, weil sie für das Dunkle in unserem Leben steht, die Orientierungslosigkeit. Wäre da nicht das Licht in der Krippe, das durch Jesus in die Welt gekommen ist, würden wir noch immer in der Finsternis leben.

In der Dunkelheit der Heiligen Nacht konzentrieren wir unseren Blick auf das Licht in der Krippe und erkennen in diesem Licht den Heiland, der das Heil in diese Welt gebracht hat, der geheilt und Menschen miteinander verbunden hat. Und er hat viele Menschen in seinem Leben geheilt und nicht ohne Grund hat er immer wieder zu den Geheilten gesagt: „Dein Glaube hat dir geholfen.“

Der Glaube an das Heil durch Jesus wirkt Heilung. Und so wird unser Glaube auch durch die Heilung fassbar. Wenn wir an den dreieinigen Gott glauben, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, werden wir, weil wir uns in seinem Licht bewegen, daran mitwirken, sein Heil in diese Welt hinauszutragen und wirken zu lassen.

Epiphanias bedeutet für uns, in das neue Jahr aufzubrechen, um es im Lichte Jesu zu sehen und zu erleben.

Mit Jesus hat sich Gott dem Menschen gegenüber ein Gesicht gegeben und damit erinnert Gott uns daran, dass er uns nach seinem Bilde geschaffen hat. Das bedeutet nichts anderes, als dass wir in jedem Menschen etwas von Gott erkennen können – und auch in uns. Auch daran erinnert uns Epiphanias.

Und schließlich ist mit Epiphanias noch eine weitere Botschaft verbunden: Es gibt in dieser Welt mit all ihren Sorgen, ihrer Dunkelheit für uns eine Zukunft, weil es das wahre Licht in der Krippe gegeben hat.

Herzlichst Euer/Ihr

Pfarrer Martin Dubberke

 

Nicht alle Menschen in unserer Gemeinde haben Internet. Wir legen daher in unseren Kirchen ausgedruckte Exemplare unserer Gemeindewoche mit dem ANgeDACHT, den aktuellen Terminen und Neuigkeiten aus der Gemeinde aus. Gerne können Sie die aktuelle Gemeindewoche runterladen und einem Nachbarn oder einer Nachbarin mit einem kleinen Gruß in den Briefkasten stecken.

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14.08.2022 9. So. n. Trinitatis

Wochenspruch: Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Lk 12,48)
Wochenpsalm: Ps 63,2–9
Eingangspsalm: Ps 63,2–9
AT-Lesung: Jer 1,4–10
Epistel: Phil 3,(4b–6)7–14
Predigttext: Mt 25,14–30
Evangelium: Mt 13,44–46
Wochenlied: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397)
oder
Die Erde ist des Herrn (EGE 32)
Liturgische Farbe: Grün


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