ANgeDACHT - Maria einst und heute - oder das Märchen von der „Besinnlichen Zeit“ mws.admin Do, 12/16/2021 - 17:07
Pfrn. Irene Konrad
Bildrechte Pfr. Hanns-Martin Hager

Kennen Sie das auch? Adventszeit - man hetzt von Besinnung zu Besinnung, überschlägt sich mit Plätzchen und Stollen backen, Geschenke einkaufen, Briefe schreiben, Hausputz und dann soll man sich auch noch besinnen - worauf doch gleich wieder?

Irgendetwas läuft da falsch. Der kluge Rat, einfach ein bisschen langsamer zu tun, etwas wegzulassen, hilft da auch nicht weiter.

Was soll man bitte weglassen, ohne dass irgendjemand beleidigt ist? Besser planen? Wenn das so einfach wäre.

Corona - Welche Regeln gelten bei uns?

Corona Update
Bildrechte Martin Dubberke

Corona prägt seit bald zwei Jahren unser Leben in so ziemlich allen Bereichen, so auch in unserer Kirchengemeinde. Regelmäßig veröffentlicht unsere Landeskirche ein sogenanntes Corana Update, in dem alles steht, was für unsere Arbeit und unsere Angebote in der Kirchengemeinde gilt.

Sie können die Updates regelmäßig auf unserer Internetseite downloaden. Wir halten Sie, wann immer es Neues gibt, auf dem Laufenden.

Die Tafelausgabe aktuell mit 3G

Bildrechte beim Autor

Wer zur Tafel kommt, braucht aktuell neben dem Freizeitpass auch einen 3G-Nachweis, den wir am Eingang kontrollieren. Ebenso gilt auf dem gesamten Gelände eine FFP2-Maskenpflicht, da wir sowohl bei den Kundinnen und Kunden der Tafel sowie beim Team das Risiko so gering wie möglich halten wollen. Das Team der Tafel ist geimpft oder genesen und täglich getestet. Wir appellieren daher an die Vernunft und die Rücksichtnahme aller, die das Angebot der Tafel wahrnehmen.

 

Die Ausgabe der Tafel befindet sich in der Hindenburgstraße 41 vor der Johanneskirche. 

ANgeDACHT - Freudenengel in Stadt und Land

Pfrn. Irene Konrad
Bildrechte Pfr. Hanns-Martin Hager

Früher, wenn ich nach München musste, sind mir immer die vielen traurigen Gesichter der Menschen aufgefallen, müde Augen, verkniffene Lippen, niemand schaut dich an, grußlos geht man aneinander vorbei. Ich dachte immer, das kommt daher, dass ich so ein begeistertes „Landei“ bin und die Nähe und – ja -  auch die Enge eines kleinen Dorfes so sehr schätze und halt auch kenne. Die traurigen Gesichter gibt es bei uns schon auch. Aber in meinem kleinen Viertel kenn ich die Leute.

ANgeDACHT - Wie ernst nehme ich Gott eigentlich?

Pfarrerin Birgit Schiel
Bildrechte beim Autor

Ich erinnere mich an einen Morgen in einer alten Gemeinde vor vielen Jahren. Ich hatte einen Kollegen, mit dem ich mich leider überhaupt nicht gut verstand. Und dieses Mal hatte er es richtig verbockt, ich war stinksauer und das zu Recht (es gibt keinen gerechten Zorn, aber es gibt gute Anlässe…). An diesem Tag sollten wir eine Dienstbesprechung halten und ich war in der Laune, Köpfe abzureißen. Ich fühlte mich völlig im Recht und rüstete mich mit Argumenten und Strategien.