Der neue Gemeindebrief kommt...

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte: Martin Dubberke

Liebe Leserinnen und Leser, in Kürze erscheint unser neuer Gemeindebrief, der auch hier auf unserer Internetseite Text für Text erscheinen wird. Dieses Mal steht er unter dem Motto "Loslassen". In den vergangenen beiden Jahren hat sich vieles in unserem Leben geändert. Wir mussten von vielem Gewohnten loslassen. Aber was bedeutet es, wenn wir von Dingen, Gewohnheiten, Orten, Menschen oder Lebensplanungen loslassen oder gar loslassen müssen? Dieser Frage gehen wir in dieser Ausgabe nach.

Wir schauen uns aus verschiedenen Perspektiven an, was Loslassen bedeutet. An ganz vielen Stellen können wir dabei erleben, dass Loslassen oft in Verbindung mit Vertrauen geschieht. Oder der Kampf am Jabbock als eine biblische Geschichte des Loslassens.

Es gibt aber auch andere Geschichten des Loslassens, wo Menschen gezwungen sind, loszulassen, um zu überleben. Ein Beispiel dafür ist der Bericht von Marina, einer jungen Ukrainerin, die in unserer Gemeinde lebt. Sie erzählt von Ihrer Flucht aus der Ukraine bis zu uns nach Garmisch-Partenkirchen.

Zusammen mit dem ganzen Redaktionsteam wünsche ich Euch und Ihnen eine spannende und anregende Lektüre.

Herzlichst Euer/Ihr

Pfarrer Martin Dubberke

Tageslosung

Liturgischer Kalender

Liturgischer Kalender

Aktueller Feiertag:

07.08.2022 8. So. n. Trinitatis

Wochenspruch: Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (Eph 5,8b.9)
Wochenpsalm: Ps 48,2–3a.9–15
Predigttext: Mk 12,41–44


Der nächste hohe kirchliche Feiertag:

02.10.2022 Erntedank

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Mehr Texte zum Thema Loslassen

Loslassen - Gelassenheit aus der Perspektive des Umweltteams

Grüner Gockel - Logo
Bildrechte: ELKB

Durch Umweltschutz beugen wir Naturkatastrophen vor. Je mehr Wälder abgeholzt werden, desto mehr ändert sich das Klima. Wenn es immer weniger Bäume gibt, dann kann auch weniger CO2 umgewandelt werden. Die Tiere verlieren ihren Lebensraum. Dürreperioden, Waldbrände und Hurrikane sind die Folgen, die aus der Abholzung entstehen, das bekommen wir ja bereits zu spüren. Es bleibt uns nicht mehr viel Zeit, darüber nachzudenken. Jetzt ist wirklich schnelles Handeln erforderlich.

Loslassen, um anzukommen

Martin Dubberke, 1986 als Student mit seiner KiGo-Gruppe vor der Hochmeisterkirche in Berlin
Bildrechte: Martin Dubberke

Und er sprach zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen.“ Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f

So war das mit den ersten Jüngern. Sie waren Fischer am Galiläischen Meer, lebten ihren Beruf und ihr Leben. Genau das war ihr Lebensplan: Gute und erfolgreiche Fischer zu sein. Doch dann kam Jesus und sagte: „Folgt mir!“ Und sogleich ließen sie alles stehen und liegen und folgten ihm nach.

Sterben als letztes Loslassen

Pfarrerin Birgit Schiel
Bildrechte: Pfarrerin Birgit Schiel

Der alte Mann liegt röchelnd im Bett, schwach blickt er aus trüben Augen. Seine Gesichtsfarbe ist grau gelb. Seine Tochter sitzt erstarrt daneben, dann bricht es aus ihr heraus: „Jetzt stirbt er bald!“ Ihr Bruder herrscht sie an: „Sag doch sowas nicht!“ Der Hof hängt dran am Leben des Vaters. Die Sicherheit der Kinder.

Unser Gemeindebrief im Sommer 2022

Loslassen - Gelassenheit aus der Perspektive des Umweltteams

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Durch Umweltschutz beugen wir Naturkatastrophen vor. Je mehr Wälder abgeholzt werden, desto mehr ändert sich das Klima. Wenn es immer weniger Bäume gibt, dann kann auch weniger CO2 umgewandelt werden. Die Tiere verlieren ihren Lebensraum. Dürreperioden, Waldbrände und Hurrikane sind die Folgen, die aus der Abholzung entstehen, das bekommen wir ja bereits zu spüren. Es bleibt uns nicht mehr viel Zeit, darüber nachzudenken. Jetzt ist wirklich schnelles Handeln erforderlich.

Mint

Dr. John-Edwin Roth
Bildrechte: privat

Viele denken ja, dass Naturwissenschaft und Technik oder Mathematik und Informatik irgendwie im Widerspruch stünden zu Nachhaltigkeit oder Umwelt- und Naturschutz.

Das ist nicht so. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Ich denke vielmehr, dass Unkenntnis, Fehlinformationen und Missverständnisse die Ursachen für diese Negativhaltung sind, gegen die ich schon immer versucht habe mit Fakten und logischen Argumenten vorzugehen.

Loslassen, um anzukommen

Martin Dubberke, 1986 als Student mit seiner KiGo-Gruppe vor der Hochmeisterkirche in Berlin
Bildrechte: Martin Dubberke

Und er sprach zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen.“ Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.

Matthäus 4, 19f

So war das mit den ersten Jüngern. Sie waren Fischer am Galiläischen Meer, lebten ihren Beruf und ihr Leben. Genau das war ihr Lebensplan: Gute und erfolgreiche Fischer zu sein. Doch dann kam Jesus und sagte: „Folgt mir!“ Und sogleich ließen sie alles stehen und liegen und folgten ihm nach.