Monatswort

ANgeDACHT - Liebe. Wahrheit. Hoffnung.

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Was ist aus all unseren Vorhaben, Wünschen und Hoffnungen für dieses Jahr geworden? Welche Erfahrungen mit Gott haben wir in diesem Jahr gemacht? Ich glaube der Ferienmonat August ist ein guter Moment, selbst innezuhalten und an die eigenen Erfahrungen mit Gottes Beistand zu denken und einfach mal Lebensgeschichten zu sammeln und diese in eine Schachtel voller Erinnerungen zu legen.

Meine Frau und ich haben das kürzlich getan, als wir während unseres Urlaubs abends noch in Wien in der Hotelbar saßen und einfach mal unsere gemeinsamen zwanzig Jahre haben Revue

ANgeDACHT - Niemand ist unrein oder unheilig

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Jeder kennt das. Es gibt Menschen, denen man aus dem Weg geht, mit denen man nichts zu tun haben möchte. Es gibt Menschen, mit denen man nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden möchte, weil man Angst hat, dass da etwas auf einen abfärben könnte. Nur allzu leicht vergessen wir, dass auch der Mensch, über den wir mal abfällig reden, von dem wir uns distanzieren, auch ein Geschöpf Gottes ist, egal ob sympathisch oder unsympathisch, ob einer politischen Meinung mit mir oder nicht. Oder schauen wir uns nur mal das Fernsehen an, wie da Menschen in Nachrichten oder Talksendungen begegnet wird und

ANgeDACHT - Du tust mir kund den Weg zum Leben

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Als ich den Monatsspruch für den Februar sehe, denke ich so bei mir: Passt!!!  „Du tust mir kund den Weg zum Leben“ (Psalm 16,11) Ja, so und nicht anders ist es. Die zurückliegenden Tage in unserem Land, in unserer Republik gehen mir nicht aus dem Kopf. Und natürlich denke ich dabei an den 23. Februar. Ein lieber Kollege von mir würde jetzt wahrscheinlich fragen: „Ja, sind die jetzt alle vogelwild geworden?“

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr habe ich das Gefühl, dass uns der Kompass verloren gegangen sein muss.  Vor diesem Hintergrund kann uns allen in dieser aufgeheizten Situation

ANgeDACHT – Licht der Hoffnung und des Mutes

Pfarrer Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!  Jesaja 60,1

Als ich den Monatsspruch für Dezember lese, geht mir das Herz auf und für einen Moment kehren Ruhe und Gelassenheit bei mir ein. Es ist, als wenn für einen Moment diese Welt um mich herum verschwindet. Einfach mal nicht da ist. Die Kriege mit all ihren Folgen. Die Streitigkeiten und Egoismen. Das Zerbrechen der Regierungskoalition und nun das ganze Nachkarten darüber, wer den Bruch der Koalition geplant und vorbereitet hat. Die Diskussionen um ein D-Day Papier. Schon allein der

ANgeDACHT - Dringlicher denn je

Gedanken zum Monatswort für den September 2024
Bildrechte Martin Dubberke

Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?
Jeremia 23,23

Ich schreibe meine Gedanken zum Monatswort am 2. September, also einen Tag nach dem 85. Jahrestag des von Deutschland entbrannten Zweiten Weltkriegs und einen Tag nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen. Der Abschnitt, dem das Monatswort entnommen ist, wird in der Lutherübersetzung mit den Worten überschrieben: „Über die falschen Propheten.“ Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Und gleich unter dieser Überschrift geht es so weiter:

Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle

ANgeDACHT - Seid Täter des Wortes

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

Es ist Wahlsonntag. Seit Wochen erleben wir Wahlkampf. Die Kandidaten reisen durchs ganze Land. Sie schauen uns von den Plakatwänden mit zur Tat entschlossenen Gesichtern an, die einem das Gefühl geben sollen: „Der Mann oder diese Frau ist entschluss- und handlungsfreudig und packt an. Das ist das, was wir brauchen.“

Sie alle wollen das Beste für uns und wollen dafür das Beste, was wir zu bieten haben: Unsere Stimme, unser Ja zu ihnen.

Doch wie schaut es nach der Wahl in der Realität aus, wenn die Wahlversprechen auf dem Prüfstand der Realpolitik stehen?

Der Monatsspruch aus dem Brief des

ANgeDACHT - Jesus Christus spricht: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?

Pfr. Martin Dubberke
Bildrechte Johannes Dubberke

So lautet der Monatsspruch für den September. Zu finden ist er bei Matthäus 16,15. Tja, was würden denn wir heute auf diese Frage antworten, die Jesus einst seinen Jüngern gestellt hat: Was sagen wir, dass Jesus ist?

Es gibt sicherlich viele Menschen, die heute antworten würden: „Jesus von Nazareth war eine historische Persönlichkeit.“ Andere werden wahrscheinlich antworten: „Jesus? Den hat’s doch nie gegebene. Der ist eine literarische Figur.“

Was aber sagen wir? Was sagen und glauben wir, dass Jesus ist?

Manch einer wird sich vielleicht an Weihnachten erinnern, an die wunderschönen

ANgeDACHT - Unter dem Schatten deiner Flügel

Pfr. Martin Dubberke
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Du bist mein Helfer,
und unter dem Schatten
deiner Flügel frohlocke ich.
Psalm 63,8

Das sagt ein Mann, der mit Gott und sich selbst ganz im Reinen ist. Wenn ich den Psalm 63 lese, geht mir das Herz auf. Das machen solche Sätze wie:

Gott, du bist mein Gott, den ich suche.

Oder:

Das ist meines Herzens Freude und Wonne, wenn ich dich mit fröhlichem Munde loben kann.

Bei diesem Menschen ist ein Leben ohne Gott nicht denkbar. Gott ist für ihn die allergrößte Selbstverständlichkeit. Ich lese diesen Psalm und lehne mich innerlich vollkommen entspannt zurück, nicht nur weil ich Urlaub habe

Damit wir leben können - Gedanken zum Monatsspruch April

Lichtkreuz und Luther
Bildrechte Martin Dubberke

Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende. (Römer 14,9) - Warum muss eigentlich immer erst jemand sterben, damit Menschen etwas verstehen? Diese Frage begleitet mich schon lange. Und manchmal denke ich, dass der Tod mehr über das Leben verrät als alles andere. Ich erinnere mich noch gut an meine erste Sozialbestattung, die ich auf dem Garmischer Friedhof hatte. Der Mann vom Friedhof und ich standen allein am Grab. Die Verstorbene war mit 74 Jahren von uns gegangen. Keine Angehörigen, keine Familie, niemand, der sich ihrer am Grab erinnern wollte oder