Elisabeth Thewes

Der Wolf in mir

Lektorin Elisabeth Thewes
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Wenn ich im Moment die Zeitung Aufschläge, begegnet mir folgendes Thema: Der Wolf und die Almwirtschaft. - Wölfe und Bären wurden in den letzten Jahren ja immer wieder im Alpenraum gesichtet. Die großen Raubtiere kehren wieder in ihren Lebensraum zurück. Wie denke ich darüber?

Als Naturfreundin freue ich mich über jede Tierart, die wieder angesiedelt und vielleicht sogar von der roten Liste verschwindet. Und doch ist mir bewusst, dass ein Jäger an der Spitze der Nahrungskette in den Raum eines anderen Jägers an der Spitze der Nahrungskette eindringt. Der Wolf betritt den Raum des Menschen

ANgeDACHT - Gedanken zum Kirchenjahr

Lektorin Elisabeth Thewes
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Das Kirchenjahr hat in den letzten Tagen, am ersten Advent, wieder von vorne begonnen. Dies möchte ich zum Anlass für ein paar Gedanken zum Kirchenjahr nehmen. Dafür habe ich das Kirchenjahr systemisch-strukturell betrachtet.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich die Feste in der ersten Hälfte, wo die Tage wieder länger werden, sammeln und es danach ruhiger wird?

Mir hat mal jemand dazu gesagt, dass die Feste in der ersten Hälfte unseren Glauben erfahrbar machen wollen. In der ruhigeren Zeit geht es um das Nachspüren dem Erlebten und Einüben von Routinen. 

Haben Sie auch schon

ANgeDACHT - Berggottesdienst

Lektorin Elisabeth Thewes
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Reinhold Stecher widmet der Bergmesse, wie er sie als ehemaliger Bischof von Innsbruck nennt, in seinem Buch „Botschaft der Berge“ ein ganzes Kapitel. Er vergleicht den Berggottesdienst mit dem Finden eines Bergkristalls. Der Bergkristall wächst an schwer zugänglichen Spalten und Zwischenräumen im Hochgebirge. Es ist ein Highlight, wenn man als Wanderer oder Kletterer diesen klar aufblitzenden Stein findet.

Im Berggottesdienst, sagt Reinhold Stecher, ist es ähnlich. Was im Tal durch den Kirchenraum, die Liturgie oder persönliche Erfahrungen mit Kirche überdeckt wird, ist auf dem Berg

ANgeDACHT - Berge sind...

Lektorin Elisabeth Thewes
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Reinhold Stecher, von 1981 bis 1997 Bischof in Innsbruck, schrieb in seinem Buch „Botschaft der Berge“ einen Lobpreis über die Berge. Berge sind schweigend, ruhend, berauschend, wärmend, fordernd, gefährlich, strahlend, mahnend und gefährdet.

Die einzelnen Aspekte betrachtet er in einzelnen Kapiteln.

Mich hat es nach dem Abitur 2008 nach Berchtesgaden geführt, wo neben meinem beruflichen Weg auch mein Weg als Wanderin begann. Ich finde, Reinhold Stecher trifft mit seinem Lobpreis die Berge sehr gut. Mir persönlich fällt nur ein Aspekt ein, den ich ergänzen würde.

Doch worauf möchte er