Neuer Dienst im Oberland: Kinderhospiz St. Martin

Hospizverein Pfaffenwinkel
Bildrechte Hospizverein Polling

Wer in der Begleitung sterbender Angehöriger schon einmal mit dem Hospiz im Pfaffenwinkel in Berührung war, weiß um die wohltuende Beratung und Begleitung in dieser Situation. Es ist im Laufe von  bald 35 Jahren zu einer wichtigen Einrichtung im südwestlichen Oberbayern geworden. 
In dieser Zeit ist das Hospiz stetig gewachsen, damit aber auch die räumlichen Anforderungen. Eine Modernisierung und Erweiterung ist innerhalb des Klosters Polling nicht möglich. Den Verein beschäftigt seit langem auch schon die Notwendigkeit eines Kinderhospizes in der Region. Nun wurde nach Jahren 
intensiver Planung der Grundstein für einen Anbau an das Kloster gelegt. Dort werden in Zukunft 16 Betten für Erwachsene zur Verfügung stehen sowie, in einem eigenen Haus, das neu gegründete Kinderhospiz St. Martin, das ein Ort der Entlastung für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern sein wird. 
Erste Anlaufstelle für alle Fragen zur Hospizversorgung ist der Ambulante Dienst. Von dort werden alle Angebote und Hilfeleistungen koordiniert. Dabei gilt der Grundsatz „ambulant vor stationär“. Solange es möglich ist, sollen Menschen zu Hause im Sterbeprozess begleitet werden. Dafür sind 180 gut ausgebildete, ehrenamtlich tätige Hospizbegleitende im Einsatz. Sie schenken Zeit, hören zu, lesen vor, begleiten beim Spazierengehen und gehen bei kleinen Diensten zur Hand. So entlasten sie in einem zeitlich limitierten Rahmen auch pflegende Angehörige. Diese Begleitung erfolgt zu Hause, in Pflegeheimen und Krankenhäusern und im stationären Hospiz in Polling. In allen Bereichen spielen neben der individuellen, ganzheitlichen palliativen Pflege psychosoziale Beratung und Unterstützung eine wichtige Rolle. 
Als erster Schritt hin zum Kinderhospiz St. Martin beginnt im Juni 2026 die ambulante Begleitung von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien. Wenn alles wie geplant läuft, werden die beiden stationären Hospize Ende 2028 die ersten Gäste aufnehmen können.
Das kann der Hospizverein für Sie tun:
- Begleitung sterbender Angehöriger, ambulant oder stationär
- Begleitung von Familien mit Kindern, bei denen eine lebensverkürzende Erkrankung diagnostiziert wurde
- Beratung zu medizinisch-pflegerischen und sozial-administrativen Fragen
- Beistand bei schwierigen Entscheidungen
- Begleitung in der Trauer
- Letzte-Hilfe-Kurse
Das können Sie für den Hospizverein tun:
- durch eine Mitgliedschaft regelmäßig unterstützen
- durch eine einmalige Spende helfen
- mit Schenkungen oder Ihrem Nachlass zum Aufbau der Stiftung Hospizverein im Pfaffenwinkel beitragen
- ehrenamtliche/r Hospizbegleiter/in werden (nach umfassender Ausbildung)

Nicht zuletzt ist der Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V. ein attraktiver Arbeitgeber für ausgebildete Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner.
Ausführliche Informationen zu allen Bereichen finden Sie untern www.hospiz-pfaffenwinkel.de. Für Anfragen und Beratung erreichen Sie den Hospizverein unter der Telefonnummer 0881 9258 49-0.
Da sämtliche Angebote des Hospizes für die Gäste kostenlos sind, aber nicht alle Leistungen von den Krankenkassen übernommen werden, ist der Verein auch nach Fertigstellung des Neubaus auf regelmäßige Unterstützung angewiesen.
Spendenkonto:
Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V.
IBAN DE61 7035 1030 0000 8662 28
Sparkasse Oberland