Begabt sein heißt geben

Pfr. Martin DubberkeLiebe Geschwister, erinnert Ihr Euch noch an Heilig Abend als wir aufgrund der Ausgangssperre nicht die Christmette miteinander feiern konnten? Erinnert Ihr Euch noch daran, als sie uns im vergangenen Jahr verboten haben, Gottesdienste zu feiern? Als wir uns als Kirche aus guten Gründen darauf eingelassen haben, nicht zu widersprechen?

Es gab viele Menschen, die es traurig fanden und finden, nicht in den Gottesdienst gehen zu können, die noch immer sagen, dass wir damals als Kirche eingeknickt seien, die uns das nachtragen und wohl noch lange nachtragen werden.

ANgeDACHT - Schule und Corona

Pfarrerin Irene Konrad"Paul geht in die 9. Klasse Förderschule.  Er hat wache, offene Augen, lacht viel und redet noch mehr. Er kann sich nicht zurückhalten nie und nirgends. Er strotzt vor Kraft und Energie und kann sie nirgends unterbringen. Ein echter Traum für jeden Lehrer. Weder ist er dumm, noch uninteressiert, nur das was eben dran ist, dazu hat er, wie man so schön sagt, null Bock. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich bemerkt habe, was dieser Paul eigentlich alles kann. Nur er wird wahrscheinlich nie eine Chance haben, es irgendwo einzusetzen. So wie er im Moment drauf ist, schafft er nie einen Schulabschluss.  Dazu bräuchte er Ausdauer - er aber ist impulsiv. Dazu müsste er sich zurücknehmen können- er aber verkämpft sich an allen Ecken und Enden.

ANgeDACHT - Im Glauben gehen wir unseren Weg, nicht im Schauen

Pfr. Martin DubberkeDer morgendliche Blick in Losung und Lehrtext oder einfach mal selber die Seiten der Bibel über den Daumen gleiten lassen und sich überraschen zu lassen, wo man landet,  ist gewissermaßen mein morgendlicher geistlicher Espresso, den ich zusammen mit einem Espresso in der Hand genieße, noch bevor ich mit jemand anderem geredet oder an etwas anderes gedacht haben könnte. Und so nehme ich den ersten Schluck von meinem kleinen heißen Kaffee und bin neugierig, welchen Kick mir die Bibel für den Tag geben wird. Und dieses Mal landete mein Daumen auf diesen Versen: 

Nach vorne blicken - Predigt am 3. Sonntag nach Trinitatis

Pfarrerin Uli WilhelmLiebe Gemeinde, es gibt viel Sehnsucht zurzeit nach Geschichten, die gut ausgehen. Kranke, die wieder gesundwerden, Verschwörungstheoretiker, die wieder zur Vernunft finden, Betriebe, die neue Ideen entwickeln und so die Krise überstehen. Hoffnungsgeschichten sind das, die uns gut tun angesichts hoher Infektionszahlen, schrecklicher Todesfälle und angesichts der Einschränkungen, die wir hinnehmen müssen.

Neues aus unserer Bücherei

Liebe Leserinnen, liebe Leser, leider dürfen wir immer noch nicht persönlich für Sie da sein.

Wir freuen uns jedoch, dass nach Beschluss des Ministerrats vom 20. Januar 2021 in Bayern auch für Büchereien Click & Collect (bei uns Anrufen und Abholen) ermöglicht wird. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest.

ANgeDACHT - Naheliegend

Pfarrerin Uli WilhelmEs pressiert mal wieder. Auf keinen Fall will ich den Termin versäumen. Ich muss schleunigst aus dem Haus. Aber, verflixt noch mal, wo ist bloß der Autoschlüssel? Vorhin noch habe ich ihn doch noch in der Hand gehabt, da bin ich sicher. Das gibt's doch nicht! Wie eine Wildgewordene tobe ich durch die Wohnung auf der verzweifelten Suche nach dem Schlüssel. Bis ich mir endlich in die eigene Jackentasche lange. Da ist er ja! Natürlich - längst hatte ich ihn eingesteckt. Ich atme auf und muss lachen über meine eigene Dummheit. Auf das Naheliegende bin ich mal wieder zuletzt gekommen!

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