ANgeDACHT - Was ist der Mensch?

Pfr. Hanns-Martin HagerWas ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? - fragt der Dichter des 8. Psalms. Seine Antwort lautet: Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Das unterstreicht die Aussage des Schöpfungsberichtes auf den ersten Seiten der Bibel. Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei … Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.

ANgeDACHT - Manchmal möchte ich Steine werfen...

Pfarrerin Birgit SchielZur Zeit geht ja eine gewisse junge Sünderin durch die Medien als „Super-Spreaderin von Garmisch-Partenkirchen.“ Was für ein Titel! Da fliegen, ganz dem biblischen Vorbildern folgend, sofort etliche Steine durch die Luft: Wutsteine, Empörungssteine, Angststeine, Shitstorm-Steine, Verklage-Steine. Alle wollen ihre Angst und Wut irgendwo loswerden, ein Exempel statuieren, einen Sündenbock schlachten, sich im gemeinsamen gerechten Zorn ergötzen bei einer kleinen Hexenjagd.

ANgeDACHT - Die Werke des Teufels

Pfr. Martin Dubberke

Alle, die glauben, dass ich mir unter dieser Überschrift Gedanken über bestimmte Politiker, Parteien oder so machen werde, haben sich gewaltig getäuscht. „Werke des Teufels“ sind drei Worte aus dem 1. Brief des Johannes, Kapitel 3, Vers 8: „Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“, die mich angesprochen haben, weil mir hier natürlich sofort der Teufel als der Versucher schlechthin einfällt. Erinnern wir uns nur mal an die Geschichte mit Jesus, als er vierzig Tage in der Wüste gefastet hat und ihm der Teufel dann drei unsittliche Angebote gemacht hat, denen Jesus stark widerstanden hat.

ANgeDACHT - Ein gutes Wort

Pfarrerin Irene KonradWenn sie am Ende eines Tages zurückschauen, wo bleiben ihre Gedanken hängen? An einem Ärger, an einem Streit, der sie nicht loslassen will? Oder sind sie eher der Typ, der sich noch einmal an dem Schönen freut, das sie heute auch erlebt haben? Sicherlich ist das jeden Tag anders. Sicherlich gibt es Tage, da fällt einem nichts, aber auch gar nichts Schönes ein und – Gott sei Dank – gibt es auch absolute Glückstage, da war fast alles toll und super.

ANgeDACHT - Traugespräch bei der Evangelischen Pfarrerin!

Pfarrerin Irene KonradSie sitzen vor mir, als junges, verliebtes Paar. Sie strahlt und redet aufgeregt, ein bisschen zu schnell. Er verlegen, findet es anscheinend etwas peinlich. Aber „Ins Wasser fällt ein Stein“ das will er unbedingt bei seiner Hochzeit singen, das hat er sich schon immer gewünscht. Werden die beiden jungen Leute es schaffen? Oder gehört ihre Ehe zu den zwei Dritteln, die nach kurzer Zeit wieder geschieden werden?

ANgeDACHT - Nachbar Gott

Pfarrerin Uli WilhelmMein Telefon klingelt. So eine Überraschung! Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, sind auf der Durchreise und fragen, ob sie spontan heute Nachmittag vorbeikommen könnten auf eine Tasse Kaffee. Ich freue mich riesig und fange gleich an, einen Kuchen zu backen. Mitten im Rühren merke ich: Oje, es sind ja gar keine Eier mehr da! Also schnell rüber zu meiner Nachbarin. Oft schon haben wir uns gegenseitig mit irgendwelchen Vorräten ausgeholfen. Auch diesmal habe ich Glück. Der Kuchen wird rechtzeitig fertig. 

ANgeDACHT - Mut zur eigenen Wahrheit

Pfr. Hanns-Martin HagerIn bewegten Zeiten, wie wir sie momentan erleben, ist es besonders wichtig, darauf zu achten, was als „Wahrheit“ ausgegeben wird. Vor 500 Jahren sind mutige Menschen gegen die herrschende „Wahrheit“ der römisch-katholischen Kirche aufgestanden. Sie haben schreiende Mißstände aufgedeckt und eine neue, menschlichere, protestantische Wahrheit in den Schriften der Bibel entdeckt.

Quarantäne - Ein Buchtipp von Heidrun Osthoff

Cover - Anselm Grün - QuarantäneQuarantäne - welch ein Szenario in der heutigen Zeit, wo doch unser ganzes Denken und Streben FREIHEIT heißt (aber uns in vielen Fällen nur vermeintliche Freiheit bringt).

Der Benediktinermönch Anselm Grün lebt seit Jahrzehnten mit seinen Ordensbrüdern im Kloster. Er möchte in diesem Buch anregen, dass wir uns auf den Weg machen, um trotz der derzeitigen starken Einschränkungen vielleicht einen neuen inneren Reichtum in uns zu entdecken.

Wie kann das gelingen?

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