ANgeDACHT - Zehn Schätze

Pfarrerin Birgit SchielLiebe Schwestern und Brüder im Glauben, wie können wir Glück messen? Wir messen doch so viel und so gern: wie stark ist das Bruttosozialprodukt gewachsen? Wie viel Geld hat ein Unternehmen gemacht? Wie hoch muss der Versicherungsbeitrag sein, wenn ein Mensch raucht, trinkt und schon so und so alt ist? Wie viel Geld geben wir einem Pfleger für das Waschen und Anziehen eines alten Menschen? Wie viel Zeit darf er dafür maximal aufwenden? Wieviel darf ein Erzieher verdienen, der unsere Kinder für die Zukunft vorbereitet? Wieviel Zeit dürfen Eltern für ihre Kinder verwenden um sie zu liebevollen, aufrechten Menschen zu erziehen? Wir messen lauter Dinge, die unwichtig sind, wie schon der kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry erstaunt über uns Menschen feststellte.

ANgeDACHT - In hundert Jahren

Pfarrerin Irene KonradVor einigen Jahren habe ich mit Schülern eine Übung gemacht, eine Gedankenreise: Malt euren Lebensweg von der Geburt bis zu eurem 1. Schultag. Bei zwei Geburtstagen an die du dich erinnerst stellst du Schilder auf und malst was drauf, das dich damals am meisten gefreut hat. Und dann mal noch weiter und stellt Schilder auf, auf denen nur noch Jahreszahlen draufstehen: 30 – 40 – 50 bis 100.  So, und dann stell dich in Gedanken ganz ans Ende hin. Dann dreht euch um und schaut zurück. Was seht ihr da alles? Was soll da alles sein?

ANgeDACHT - Die Frage

Pfarrer Hanns-Martin HagerWenn ich die täglich fast gleich klingenden Meldungen zur aktuellen gesundheitspolitischen Lage in den Nachrichten höre, regt sich in mir eine Stimme, die sagt: „Ich frage mich, wo das alles hinführt?“ Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Dann fragen Sie sich. Obwohl es scheinbar ein und dieselbe fragende Person ist, umfasst sie offenbar zwei voneinander verschiedene „Instanzen“: ein „Ich“, das fragt, und ein „mich“, das gefragt wird. - Vielleicht halten Sie das hier für spitzfindige Wortklauberei. Das ist es aber nicht.

Information zu ausgefallenen landeskirchlichen Kollekten

Opferstock der Johanneskirche | Bild: Pfr. Martin DubberkeDie Corona-Krise hat unser Gottesdienstleben in den letzten Wochen schwer beeinträchtigt. So sind durch entfallene Gottesdienste auch landeskirchliche Kollekten ausgefallen. Von verschiedener Seite kam nun der Wunsch nach einer Möglichkeit auf, mit welcher die betroffenen Kollektenempfänger und ihre Arbeitsbereiche auch nachträglich noch unterstützt werden können.

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