Vom Muss zum Darf - ein Buchtipp von Martin Dubberke

Cover - Diese ganze Scheiße mit der Zeit„Diese ganze Scheiße mit der Zeit“ – Ein wunderbares Buch, das mich in diesem Jahr ein paar Tage begleitet hat. Ich liebe ja Hubertus Meyer-Burckhardts Art zu schreiben, diese Leichtigkeit nicht so ganz leichten Themen zu begegnen. Schon seine beiden Romane „Die kleine Geschichte einer großen Liebe“ und „Meine Tage mit Fabienne“ haben mich ja zu einem Fan Meyer-Burckhardts als Autor werden lassen.

Der Sommerferien-Leseclub für Schüler und Schülerinnen ab der 1. Klasse

Lese-Club 2020Die BÜCHEREI HINDENBURGSTRASSE bietet wie viele andere öffentliche Bibliotheken in Bayern in den Sommerferien wieder spannendes Lesefutter und tolle Preise an!

Start ist am Sonntag, 26. Juli 2020 (10 – 12 Uhr) - Ende am Sonntag, 6. September

Wer sich bei uns zum kostenlosen Sommerferien-Leseclub anmeldet, kann exklusiv tolle Bücher ausleihen, die speziell für die Clubmitglieder angeschafft worden sind. Nach dem Lesen wird für jedes Buch eine Bewertungskarte ausgefüllt, die gleichzeitig als Los dient. Mit etwas Glück kann man so einen der vielen Aktions- und Buchpreise gewinnen!  Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer einen Mitmach-Preis.

ANgeDACHT - Vollmond

Pfarrerin Birgit SchielKürzlich erst war wieder Vollmond, und die meisten von uns sind nicht gleich zum Werwolf mutiert. Trotzdem bemerken viele eine Veränderung bei Vollmond, z.B. beim Schlaf, oder im Pflanzenwachstum, bei Ebbe und Flut oder in anderen Bereichen. Etwas, das so fern ist, hat doch ein großen Einfluss auf uns. Physikalisch lässt sich das leicht erklären. Wir bestehen zu 45-80% aus Wasser, je nach Alter, und der Mond lässt mit seiner Anziehungskraft das Wasser der Weltmeere um die Welt schwappen, so dass die Gezeiten entstehen. Mini-Gezeiten in unseren Zellen könnten vieles erklären. Wir können diese Mini-Einflüsse als Humbug abtun oder einfach annehmen, dass wir nicht alles kontrollieren und erklären können.

Konzert im Rahmen der "2. Werdenfelser Orgelkonzerte" in der Johanneskirche am 9. Juli 2020 um 20:00 Uhr

Orgel in der JohanneskircheDas Programm dieses Orgelkonzerts ist vornehmlich der Gattung "Toccata", sowie besonders ausgefallenen Choralbearbeitungen berühmter Komponisten gewidmet. Als Verbeugung vor der jahrhundertelangen Instrumentenbautradition in Mittenwald wird auch die "Geigenfuge" Johann Sebastian Bachs erklingen, die eine Umarbeitung des Komponisten seiner vierstimmigen Fuge in g-Moll für Violine solo darstellt.

Giacomo Meyerbeers Ouvertüre zu seiner Oper "Die Hugenotten" stellt eine orchestrale Choralbearbeitung über Luthers "Ein feste Burg ist unser Gott" dar. Diese Einleitung zur musikdramatischen Umsetzung eines der vielen tragischen Massenmorde in Europa, die zumindest nominell von Glaubenszwistigkeiten hervorgerufen waren, bricht am Übergang zum vokalen Operngeschehen ab.

ANgeDACHT - Ins Staunen kommen

Pfarrerin Irene KonradDer große teure Globus, ein echtes Erbstück, steht etwas angestaubt auf unserem Wohnzimmerschrank. Wir hatten ihn runtergeholt, als ein paar Nachbarskinder – sieben und acht Jahre alt –   zu Besuch waren und stolz behaupteten, dass die Zugspitze der höchste Berg der Welt ist. Und irgendwie kamen wir plötzlich Fahrt: … die höchsten Berge der Welt, ... wo das Meer am aller tiefsten ist...

ANgeDACHT - Sommersonnenwende

Pfarrerin Birgit SchielSommersonnwende, Johannifeuer, Midsommer bei IKEA, Sunnawenhansl-Frohfeuer, egal, wie man es nennen mag, es ist eine Gelegenheit. Für das Jahr 2020 ist jetzt der Moment zwischen Einatmen und Ausatmen. Nicht immer weitermachen, mehr und schneller. Die Halbzeit ist Pausenzeit, wie beim Fußball. Zeit sich umzuschauen, zurückzublicken auf die letzten Monate, nach vorne zu schauen. Zeit auch, um nach innen zu schauen, auf das, was unsichtbar ist. Was im Dunkeln, im Verborgenen liegt und doch mein Leben zusammenhält, auf geheimnisvolle Weise, durch Jahr und Tag hindurch.

ANgeDACHT - Die Sache mit der Überraschung

Pfarrerin Birgit SchielLiebe Gemeinde,
Sie kennen vielleicht noch eine Werbung vergangener Tage: Eine Mama will zum Einkaufen fahren und das Kind ruft hinterher: „Mama, Mama, bring mir was mit. Was zum Spielen, und Schokolade. Und eine Überraschung!“ Die Mama steht etwas überfordert da, aber im Supermarkt entdeckt sie, Gott sei Dank, das Überraschungsei. Spiel, Spaß, Spannung UND Schokolade. Alles drin in EINEM Ei. Das Kind freut sich, die Mama darf sich als gute Mutter fühlen.

ANgeDACHT - Trinitatis

Pfarrerin Uli WilhelmWohltätige Zuwendung, Glück und Schutz – sehnen Sie sich auch danach? Können Sie haben! Am Ende jedes Gottesdienstes wird Ihnen das im Segen zugesprochen. Wikipedia weiß: „Ziel des Segens ist die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung. Der Segen erfolgt mit Worten und Gebärden, die die wohltätige Zuwendung eines Gottes symbolisieren“. Auch wer nicht oft in den Gottesdienst geht, ist  vermutlich schon oft gesegnet worden. Bei der Taufe, bei der Konfirmation oder Firmung, bei der Trauung. Und eigentlich bei jedem „Pfiaddi“ – was ja nichts Anderes heißt als „Behüt dich Gott!“. Vielfach gesegnete Menschen sind wir. Merkt man uns das eigentlich an? Spüren wir etwas von der Kraft, die im Segen steckt?

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