ANgeDACHT - Achtsamkeit in der Hektik des Alltags

Pfr. Martin DubberkeIch musste dieser Tage schmunzeln, als ich über ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer gestolpert bin: „Die Zehn Gebote enthalten kein Gebot zu arbeiten, aber ein Gebot, von der Arbeit zu ruhen. Das ist die Umkehrung von dem, was wir zu denken gewohnt sind.“

Selbstverständlich hielt ich beim ersten Teil sofort den Atem an -“kein Gebot zu arbeiten“ - das ist ja eine steile Angelegenheit!?!

ANgeDACHT - Weil nichts selbstverständlich ist

Pfr. Martin Dubberke

Wir haben viele Gründe, Gott zu danken und es ist gut, dass er uns immer wieder mal daran erinnert, dass nichts weder selbstverständlich noch nur aus uns selbst heraus ist, sondern alles seinen Ursprung bei ihm hat.

Dank ist eine Haltung, eine Lebenseinstellung, die unser Leben verändert. Ich habe dieser Tage einen schönen Satz gelesen:

„Ein Mensch, der dankbar auf sein Dasein blickt, wird anders leben als einer, der ständig das Gefühl hat, zu kurz zu kommen.“

Das Gefühl, zu kurz zu kommen, macht das Herz, macht die Perspektive eng, raubt das Glück und macht am Ende einsam und darin liegt eine große Gefahr, weil er die Gemeinschaft entweder als Gefahr sieht und sie zu seinem Zwecke missbraucht. Wer dankbar ist, der weiß, dass er auf die Gemeinschaft, das Miteinander angewiesen ist, weil nichts selbstverständlich ist.

Sommerferien-Leseclub 2021

SFLC 2021Ob am Strand oder am Schwimmbecken, im Liegestuhl oder in der Hängematte, mit einer Taschenlampe unter der Decke - ein guter Begleiter in den Sommerferien ist mit Sicherheit ein Buch!

Dieses Jahr haben 23 Kinder und Jugendliche an unserer Aktion „Sommerferien-Leseclub“ teilgenommen. 146 Bücher wurden insgesamt von den Kindern gelesen. So konnten die Leser Abenteuer mit den Drei??? erleben, mit dem Magischen Baumhaus durch die Zeit reisen oder mit den Warrior Cats durch den Wald streifen. Alle Teilnehmer erhielten ein Sommerjournal, in das die gelesenen Bücher eingetragen wurden – einige schafften es so bis zu 21 Büchern in den Ferien.

ANgeDACHT - Erntedank einer Bergsteigerin

Pfarrerin Uli Wilhelm"Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert", dichtet Lothar Zenetti, "für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter, die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen, für den Schnee und den Wind, den Vogelgesang und das Gras und die Schmetterlinge, für die Luft, die wir geatmet haben, und den Blick auf die Sterne und für all die Tage, die Abende und Nächte. Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen. Bitte die Rechnung. Doch wir haben Sie ohne den Wirt gemacht: Ich habe euch eingeladen, sagt der und lacht, soweit die Erde reicht: Es war mir ein Vergnügen!"

ANgeDACHT - Exotisch

Pfarrerin Irene KonradDie Ferien sind zuende und wir alle sitzen wieder über unseren Alltagsarbeiten. Bei mir ist das „Gottesdienstplan erstellen“. Ich muß die Frage klären, wann soll wo und wie oft ein Sonntagsgottesdienst stattfinden. Nachdem wir in unserer Gemeinde sechs Kirchen haben, drei Seniorenheime mit regelmäßigen Gottesdienstangeboten versorgen und natürlich noch Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten dazukommen, keine leichte Aufgabe. Denn drei Pfarrer können nicht gleichzeitig überall sein. Und vorallem: Wie gehen wir mit den schwindenden Besucherzahlen um? Einfach weniger anbieten?

ANgeDACHT - Von der Kraft des Glaubens

Pfr. Martin DubberkeSind wir etwa ein Glaubensvolk der Verzagten geworden? Wer sagt denn, dass auch nur einer von uns mit seinem Glauben allein dastehen und allein die Welt retten muss? – Niemand!

Wir sind eine Glaubensgemeinschaft, eine Gemeinschaft derer, die an den Gott glauben, der befreit, der erlöst, der Leben schenkt, der für uns sorgt. Ja, Glaube schafft Gemeinschaft. Gemeinsam lässt uns dieser Glaube miteinander und aneinander wachsen, miteinander im Glauben stark werden und sein. Dieser Glaube lässt uns Kräfte entfalten, von denen wir als einzelne kaum glauben möchten, sie zu haben.

Die Saatgutbibliothek - Ein Themenabend

Saatgutbibliothek - Bild von Leni KühnDie Vielfalt unserer Nutzpflanzen erhalten - Saatgut alter Sorten selbst gewinnen. Was ist unter „alten Sorten“ zu verstehen? Und wie können wir beim Anbau von selten gewordenen Gemüse- und Blumensorten Saatgut gewinnen? Durch den Anbau „alter Sorten“ können wir selbst zum Erhalt von Vielfalt beitragen: sie sind an unsere Klima- und Bodenbedingungen oft besser angepasst, bringen Ertragssicherheit, hohe geschmackliche Qualität und gesundheitlichen Nutzen. Welche Sorten eignen sich hier bei uns gut und machen erste Erfolge leicht? Was es mit der Gewinnung von Saatgut auf sich hat und wie es für den Eigenbedarf geht, erklärt uns Gartenbäuerin Leni Kühn aus Aidling in ihrem Vortrag.

ANgeDACHT - Hier stehe ich, ich kann nicht anders

Pfr. Martin DubberkeSchon mal darauf geachtet, was da gerade alles im Wahlkampf passiert? - Da erzählen ganz viele Politikerinnen und Politiker den Menschen alles mögliche, damit sie am Ende des Tages gewählt werden. Sie schwindeln, weil sie dem Wahlvolk nicht wehtun wollen, da sie ja ihre Stimmen brauchen, um an die Macht zu kommen. Und wenn sie sich einig sind, lügen sie sogar dreist gemeinsam. So geschehen im sogenannten Triell auf RTL, als allen Kandidatin und Kandidaten die Frage gestellt wurde, ob die Rente mit Siebzig kommt. Alle drei verneinten. Jeder und jede von uns weiß aber, dass sich die Rente ab siebzig nicht vermeiden lassen wird, weil sonst alles zusammenbricht. Ich persönlich habe mich mit meinem Leben so eingestellt, dass ich bis 70 arbeiten werde.

Wenn der Berg Ruft

Liebe Freundinnen und Freunde, der September ist der schönste Berg-Monat. In unserer Gemeinde stellen wir uns genau darauf ein und bieten einige wunderbare Veranstaltungen:

Mi, 8. September, 14 Uhr, Treffpunkt an der Evangelischen Kirche in Farchant:  „Bewegen & Segen“: zwei Stunden gemeinsam unterwegs an der frischen Luft – lauschen – schweigen – reden – einander begegnen – Segen erfahren.

ANgeDACHT - Kannst Du nicht schlafen, kleiner Bär?

Pfarrerin Uli WilhelmWenn unsere Enkelkinder bei uns übernachten, muss ich ihnen immer ein Bilderbuch vorlesen. Es heißt: "Kannst du nicht schlafen, kleiner Bär?"

Da leben zwei Bären in einer Höhle. Der kleine kann einfach nicht einschlafen, weil er sich so fürchtet vor der Dunkelheit. Da stellt ihm der große Bär Laternen ans Bett, eine kleine zuerst und dann eine ganz große. Aber selbst beim hellen Laternenschein kann der kleine Bär nicht einschlafen. Er weiß nämlich: die Dunkelheit draußen vor der Höhle ist so groß, dass alle Laternen der Welt sie nicht erhellen könnten. Da tut der große Bär etwas Erstaunliches:

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