Öffnung unserer Bücherei in der Hindenburgstraße

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns sehr, Sie ab Dienstag, 9. März endlich persönlich in unseren neuen Büchereiräumen begrüßen zu dürfen!

Noch sind nicht alle Umbauarbeiten abgeschlossen und die eine oder andere Verschönerung steht noch aus. Aber alle Medien sind an Ort und Stelle und bequem zugänglich. Da wir in unseren neuen Räumen viel Platz haben, sind die geforderten Abstände leicht einzuhalten.

Unsere Gottesdienstreihe - Lieder der Passion

KMD Wilko Ossoba-LochnerLiebe Leser*innen! Ich muss Sie um etwas Geduld bitten. Bei dem folgenden Artikel handelt es sich nicht um niederschwellig leichte Kost, sondern den Versuch; dem Thema "Passionslieder" in aller gebotenen Kürze gerecht zu werden und Sie auf unsere Gottesdienstreihe nicht nur aufmerksam sondern auch neugierig zu machen. Wenn es Ihnen ausschließlich um die Lieder geht, über die in den Gottesdiensten gepredigt werden wird, beginnen Sie am besten erst bei der Zwischenüberschrift "Die Lieder der Predigtreihe" zu lesen oder sie sehen sich nur die Aufstellung ganz am Schluss an. 

ANgeDACHT - Das Schöne

Pfr. Martin DubberkeLasst uns heute mal über das Schöne nachzudenken. Wie passend und hilfreich ist uns dabei der Wochen-Psalm 25, weil wir ja in der Reminiscere-Woche sind und wir uns ja auch mit dem Erinnern beschäftigen wollen.

Der Psalmbeter macht eine lange Aufzählung dessen, woran sich Gott erinnert oder erinnern möge:

ANgeDACHT - Das Notwendige

Pfr. Martin Dubberke„Nicht die Welt aus den Angeln zu heben, sondern am gegebenen Ort das im Blick auf die Wahrheit Notwendige zu tun, kann die Aufgabe sein.“

Dieses Zitat stammt aus Dietrich Bonhoeffers Ethik. Und ich finde, dass er uns mit so einem Satz erdet und zugleich auch deutlich macht, dass wir als Kirche oder auch als einzelne Christinnen und Christen nicht die Welt retten können und müssen, weil wir uns daran nämlich verheben würden, denn wir sind nicht Jesus Christus. Aber wir dürfen auch nicht vor den Missständen in aller Welt schweigen.

ANgeDACHT - Ist das Leben womöglich doch schwarz-weiß?

Pfarrerin Birgit SchielWenn wir Angst haben, unter Druck stehen und schnell entscheiden müssen: Dann brauchen wir klare, einfache, schnelle Antworten. Wie mit einem Tunnelblick entscheiden wir dann auf das hin, was wir für das Wesentliche halten, was unseren Werten am ehesten entspricht. Die Welt wird schwarz und weiß, wir müssen uns entscheiden und dann müssen wir auch hinter der Entscheidung stehen, sonst kommt wirklich alles ins Wanken.

Mehr als nur Blumen

Pfr. Martin DubberkeLiebe Geschwister, heute vor 1552 Jahren hat Papst Gelasius – das bedeutet „der Heitere“ – den Gedenktag des Heiligen Valentinus für die ganze Kirche eingeführt. Gelasius war – nebenbei gesagt – der dritte Papst aus Afrika. Interessanterweise wurde der Gedenktag dann 1500 Jahre später aus dem Calendarium Romanum Generale gestrichen.

ANgeDACHT - Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

Pfarrerin Uli WilhelmAm 14. Februar ist Valentinstag. Ein Fest der Liebenden. Egal, ob man frisch verliebt ist oder schon lange gemeinsam den Lebensweg teilt – die Liebe ist es wert, gefeiert zu werden. Man beschenkt sich mit Blumen, Süßigkeiten oder anderen kleinen Zeichen der Zuneigung. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, heißt es. Vielleicht gilt das ja auch für die Liebe? „Du bist mir wichtig. Du bedeutest mir viel. Ohne Dich wäre mein Leben weniger reich. Ich liebe Dich!“ Es tut gut, solche Sätze zu hören. Da wird einem warm ums Herz.

Vom Leichtsinn des Glaubens

Pfr. Martin DubberkeLiebe Gemeinde!

Ich kann mich noch gut an den 90. Geburtstag meiner Großmutter erinnern. Die ganze Familie war zusammengekommen, meine Oma hob das Glas und sagte: "Ich dank meinem Herrgott, dass er mich hat so alt werden lassen. Jetzt hoff ich, dass er mich bald zu sich heimholt!" "Mei, die hat einen Glauben!" seufzte ihr jüngster Bruder. "Ich weiß nicht, ich kann's mir einfach nicht vorstellen, dass es einen Gott gibt. Wenn's Leben aus ist, dann ist es eben aus. Wenn ich mal gestorben bin, dann könnt ihr euch das ganze Brimborium sparen, mit Pfarrer und Kirche und Gebeten. Am liebsten wär's mir, wenn meine Asche einfach irgendwo in den Wind gestreut würde!"

Begabt sein heißt geben

Pfr. Martin DubberkeLiebe Geschwister, erinnert Ihr Euch noch an Heilig Abend als wir aufgrund der Ausgangssperre nicht die Christmette miteinander feiern konnten? Erinnert Ihr Euch noch daran, als sie uns im vergangenen Jahr verboten haben, Gottesdienste zu feiern? Als wir uns als Kirche aus guten Gründen darauf eingelassen haben, nicht zu widersprechen?

Es gab viele Menschen, die es traurig fanden und finden, nicht in den Gottesdienst gehen zu können, die noch immer sagen, dass wir damals als Kirche eingeknickt seien, die uns das nachtragen und wohl noch lange nachtragen werden.

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