ANgeDACHT - Manchmal möchte ich Steine werfen...

Pfarrerin Birgit SchielZur Zeit geht ja eine gewisse junge Sünderin durch die Medien als „Super-Spreaderin von Garmisch-Partenkirchen.“ Was für ein Titel! Da fliegen, ganz dem biblischen Vorbildern folgend, sofort etliche Steine durch die Luft: Wutsteine, Empörungssteine, Angststeine, Shitstorm-Steine, Verklage-Steine. Alle wollen ihre Angst und Wut irgendwo loswerden, ein Exempel statuieren, einen Sündenbock schlachten, sich im gemeinsamen gerechten Zorn ergötzen bei einer kleinen Hexenjagd.

ANgeDACHT - Die Werke des Teufels

Pfr. Martin Dubberke

Alle, die glauben, dass ich mir unter dieser Überschrift Gedanken über bestimmte Politiker, Parteien oder so machen werde, haben sich gewaltig getäuscht. „Werke des Teufels“ sind drei Worte aus dem 1. Brief des Johannes, Kapitel 3, Vers 8: „Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“, die mich angesprochen haben, weil mir hier natürlich sofort der Teufel als der Versucher schlechthin einfällt. Erinnern wir uns nur mal an die Geschichte mit Jesus, als er vierzig Tage in der Wüste gefastet hat und ihm der Teufel dann drei unsittliche Angebote gemacht hat, denen Jesus stark widerstanden hat.

ANgeDACHT - Ein gutes Wort

Pfarrerin Irene KonradWenn sie am Ende eines Tages zurückschauen, wo bleiben ihre Gedanken hängen? An einem Ärger, an einem Streit, der sie nicht loslassen will? Oder sind sie eher der Typ, der sich noch einmal an dem Schönen freut, das sie heute auch erlebt haben? Sicherlich ist das jeden Tag anders. Sicherlich gibt es Tage, da fällt einem nichts, aber auch gar nichts Schönes ein und – Gott sei Dank – gibt es auch absolute Glückstage, da war fast alles toll und super.

ANgeDACHT - Traugespräch bei der Evangelischen Pfarrerin!

Pfarrerin Irene KonradSie sitzen vor mir, als junges, verliebtes Paar. Sie strahlt und redet aufgeregt, ein bisschen zu schnell. Er verlegen, findet es anscheinend etwas peinlich. Aber „Ins Wasser fällt ein Stein“ das will er unbedingt bei seiner Hochzeit singen, das hat er sich schon immer gewünscht. Werden die beiden jungen Leute es schaffen? Oder gehört ihre Ehe zu den zwei Dritteln, die nach kurzer Zeit wieder geschieden werden?

ANgeDACHT - Nachbar Gott

Pfarrerin Uli WilhelmMein Telefon klingelt. So eine Überraschung! Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, sind auf der Durchreise und fragen, ob sie spontan heute Nachmittag vorbeikommen könnten auf eine Tasse Kaffee. Ich freue mich riesig und fange gleich an, einen Kuchen zu backen. Mitten im Rühren merke ich: Oje, es sind ja gar keine Eier mehr da! Also schnell rüber zu meiner Nachbarin. Oft schon haben wir uns gegenseitig mit irgendwelchen Vorräten ausgeholfen. Auch diesmal habe ich Glück. Der Kuchen wird rechtzeitig fertig. 

ANgeDACHT - Mut zur eigenen Wahrheit

Pfr. Hanns-Martin HagerIn bewegten Zeiten, wie wir sie momentan erleben, ist es besonders wichtig, darauf zu achten, was als „Wahrheit“ ausgegeben wird. Vor 500 Jahren sind mutige Menschen gegen die herrschende „Wahrheit“ der römisch-katholischen Kirche aufgestanden. Sie haben schreiende Mißstände aufgedeckt und eine neue, menschlichere, protestantische Wahrheit in den Schriften der Bibel entdeckt.

Quarantäne - Ein Buchtipp von Heidrun Osthoff

Cover - Anselm Grün - QuarantäneQuarantäne - welch ein Szenario in der heutigen Zeit, wo doch unser ganzes Denken und Streben FREIHEIT heißt (aber uns in vielen Fällen nur vermeintliche Freiheit bringt).

Der Benediktinermönch Anselm Grün lebt seit Jahrzehnten mit seinen Ordensbrüdern im Kloster. Er möchte in diesem Buch anregen, dass wir uns auf den Weg machen, um trotz der derzeitigen starken Einschränkungen vielleicht einen neuen inneren Reichtum in uns zu entdecken.

Wie kann das gelingen?

ANgeDACHT - Nicht verzagen

Pfr. Martin DubberkeWas für eine wundervolle Kombi von Losung und Lehrtext!

Bis hierher hat uns der HERR geholfen.
1. Samuel 7,12

Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
2. Korinther 4,8

Und ganz ehrlich, es liest sich ein wenig wie mein Lebensprogramm, mein Lebenslauf, der ja nun in der Tat mit einigen Herausforderungen verbunden war, wenn ich das mal so charmant umschreiben darf. Und ich kann bis zum heutigen Tage immer wieder sagen: "Ja, Gott, bis hierher hast Du mir geholfen. Danke!" - Hätte er mir nämlich nicht geholfen und vor allem, hätte ich ihm nicht vertraut, wäre ich heute nicht seit ziemlich genau einem Jahr hier in Garmisch-Partenkirchen Pfarrer.

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