Pfarrerin ersetzt Lichteneber

Garmisch-Partenkirchen – Der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen und Pfarramtsführer Manfred Reitlinger sind der Empfehlung des Landeskirchenrates einstimmig gefolgt. In Anwesenheit von Dekan Axel Piper wurde die Tutzinger Pfarrerin Ulrike Wilhelm (57) einstimmig auf die zweite Pfarrstelle im Sprengel Garmisch berufen. „Sie passt ins Team. Ich freue mich auf Frauenverstärkung“, sagt Reitlinger. Allerdings dauert es noch ein paar Monate, bis er diese bekommt. Der bisherige Pfarrer Thomas Lichteneber verlässt die Stelle zwar bereits zum 1. Oktober Richtung Franken, Wilhelm beginnt erst zum 1. März 2018.

Vom Starnberger See, wo man die sportliche und musikalische Theologin nach zwölf Jahren ungern ziehen lässt, dringen derweil wahre Lobeshymnen ins Werdenfelser Land. Wilhelm ist vielseitig: Sie hat den Starnberger See durchschwommen, den München-Marathon absolviert, sie liebt Mountainbiken, singt in ihrer eigenen Band Makaruli, spielt Gitarre und komponiert. Zu Garmisch-Partenkirchen hat Wilhelm eine besondere Beziehung: Es ist die Heimat ihrer Mutter. „Ich komme quasi zurück zu meinen Wurzeln.“ Auf dem Hörnle hatte sie auch ihrem zweiten Mann, dem pensionierten Lehrer Karl Wilhelm, das Ja-Wort gegeben. Zeitgleich mit Wilhelm gibt es eine weitere Staffelstab-Übergabe in der Kirchengemeinde. Für den in Pension gehenden Pfarrer Gerhard Detzer zieht der bisherige evangelische Krankenhausseelsorger Martin Hager ins Grainauer Pfarrhaus ein.  msch

Bild: Ulrike Wilhelm. foto: mm-Archiv